Veröffentlicht von ToteKuh
am26. Mai 2010
Veröffentlicht von Alissa
am7. Dez 2009

„Oh, Himmel“, denke ich mir, „der Tag ist im Arsch“. Ich wache auf und starre an die Decke. Nicht bewegen. Bei jedem zweiten Gedanken muss ich kotzen. Nicht nur weil hier unfassbar müllige Gedanken zusammengesponnen und möglichst schnell vergessen werden, sondern auch, weil sich der ganze Alkohol von gestern zurückmeldet. Ich versuche geräuschlos ins Bad zu fliehen. Er kann ja nichts dafür, dass ich morgens aussehe wie Angela Merkel. Pickel, rote Adern, nachgemalte Augenbrauen,
Veröffentlicht von Molly
am10. Nov 2009
„Ja, Marc hatte Recht“, denke ich mir, „sie ist wirklich beschränkt.“ Ich wache auf und werde unter beißendem Mundgeruch gezwungen ein Gespräch über Soaps, schlechte Musik und Fast Food zu führen. Bei jedem zweiten Satz muss ich kotzen. Nicht nur weil hier unfassbar müllige Gedanken zusammengesponnen und dann ausgesprochen werden, sondern auch, weil sich der ganze Alkohol von gestern zurückmeldet. Ich bleibe trotzdem freundlich. Sie kann ja nix dafür, dass ich eigentlich ein
Veröffentlicht von SAGE
am27. Okt 2009

Es riecht nach Platzregen und fiebriger Schlaflosigkeit. Nur Nacht, nur sie. Die Verbindung zu allem anderen (was ist das andere?) ist vorerst gekappt; Jegliche Nutzungen öffentlicher Infrastrukturen und individueller Konsumangebote unmöglich. Bibliotheken und Bars sind geschlossen. Urbaner Leerlauf. Stillstand auf den Straßen. Es regt sich nichts, Lediglich die widerwärtig erzwungene Passivität. Das Ticken der Zeit scheint ihre Sinne zu peitschen. So sehr sie auch um Ewigkeit
Veröffentlicht von moinotoi
am3. Okt 2009

Foucault hätte sich gar nicht so verbissen auf Gefängnistheoretiker des 18. Jahrhunderts stützen müssen, der gemeine Häuserblock aus Altbauten und Sechziger-Jahre-Zweckbeton erlaubt viele Panoramen, nach denen man gar nicht gefragt hat.
Gut, in der Mitte sitzt keineswegs die unsichtbare, aber allsehende Überwachungsinstanz und ganz
Veröffentlicht von illoyal
am30. Sep 2009