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	<title>Kommentare zu: Gutmenschlichkeit</title>
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	<description>Magazin für gute Sachen. Und gegen schlechte.</description>
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		<title>Von: form</title>
		<link>http://www.ficko-magazin.de/gutmenschlichkeit/comment-page-1/#comment-4344</link>
		<dc:creator>form</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 11:19:37 +0000</pubDate>
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		<description>Bitte bitte :). 
@Andi: Was glaubst du, was der Untertitel von FICKO genau besagt? Mann Mann Mann...
@Berth: Boah, das kann ja niemand lesen. Ich fühle mich total unterlegen. Glück gehabt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte bitte <img src='http://www.ficko-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .<br />
@Andi: Was glaubst du, was der Untertitel von FICKO genau besagt? Mann Mann Mann&#8230;<br />
@Berth: Boah, das kann ja niemand lesen. Ich fühle mich total unterlegen. Glück gehabt!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander</title>
		<link>http://www.ficko-magazin.de/gutmenschlichkeit/comment-page-1/#comment-4338</link>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 07:39:21 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für die Verlinkung zu meinem Blog. Ich werde mich auch noch revanchieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die Verlinkung zu meinem Blog. Ich werde mich auch noch revanchieren.</p>
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	<item>
		<title>Von: Berth Enterhaken</title>
		<link>http://www.ficko-magazin.de/gutmenschlichkeit/comment-page-1/#comment-3537</link>
		<dc:creator>Berth Enterhaken</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 17:53:09 +0000</pubDate>
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		<description>Dito, Andi ! Aber das ist typisch für die poststalinistische, anti- und pseudo-christliche Linxerei, wie sie in den 80ern vertärkt eingeleitet wurde und nach 89 voll ausgebrochen ist, - undzwar auch, weil die diversen Antikommunisten meinten, sie hätten alles gewonnen.
  Ideologisch am stärksten durchgesetzt  - verdeckt oft von einer Reihe tatsächlicher gut- allerdings auch naiv- &quot;menschlicher&quot; Forderungen bzw. Engagements für manche ( nicht für all) Asylsuchende (schlichtweg), gegen Atomkraftindustrie oder Mindestlöhne u.ä. --  hat sich daher das, was man am kürzesten  als KGB-Ideologie bezeichnen könnte :
- Der Staat soll für alles herhalten, also auch an allem schuld sein, was ideologisch-sozialpsychologisch oft als &quot;die Gesellschaft&quot; ausgedrückt ist  - das Individuum nicht, außer es ist gegen diese  auch antimarxistische Ideologie , - oder ebenso, wenn es besser passt/ opportun ist &quot;die Ausländer&quot;, wenn man man damit vor allem einer westlichen Macht oder Idee etwas ans Zeug flicken kann.
U. a. auch daher die Kumpanei mit östlichen, am besten islamischen Mächten bzw. islamoman-systenmamatische Verharmlosung des Islam ( als Doktrin und Macht) über die gut menschlich klingende Menschelei.
- Hingegen wurde in den 80ern zurecht an Tucholsky erinnert, der irgendwo etwa geschrieben haben soll, &quot;Wo sich die Menschelei enfaltet, beginnt der neue Nationalismus&quot;. Und das ist es, was sich  - zum Teil auch über einige heftige Ausflüge ins magische Denken und sogar politisch angewandten Okkultismus --  inzwischen mit den mehr oder weniger eroberten Massenmedien und teilweise eroberten Ministerien in und aus Deutschland breit und breiter macht: 
Ein nationaler Neo-Chauvinismus   - in den 80ern-Ansätzen noch von linken Kritikern &quot;Chauvinismus der Herzen&quot; genannt, der neben der Verhinderung der politischen Ziele &quot;nur&quot; zu einigen Selbstmorden und im Namen des &quot;Friedens&quot; beinah zu Massenselbstverhungerungen führte --   der im Gewande des Antinationalismus daherkommt. In Wirklichkeit oft, mehr oder minder im Sinne und zur Befriedigung eines überlegenheits-moralischen Rigorismus ( oder politisch pseudo-radikalen Überlegenheitsmoral) sich gegen alles richtet inklusive notwendig nationaler Selbsterhaltungs-Interssen, was sich nicht vorbehaltlos diesen als anti-rechts apostrophierten Chauvinismus unterwirft. - Insbesondere, wenn sich dieser noch zusätzlich mit &quot;Antirassimus&quot; mit einem oberflächlich bis falsch verstandenen Antifaschismus aufläd.
Spätestens &quot;ab hier&quot; fühlen sich die Betreffenden &quot;Gegen-Gewalt&quot;-Freien frei zur &quot;guten&quot; Gewaltanwendung oder anderer Art der unterdrückenden Ferfemung, mal in der Art eines Bandenwesens und gegen das staatliche Gewaltmonopol, mal und vor allem gegen alle, die  - teilweise schon ohne dessen Schutz als Folge einer kulturalisierten, relativistischen oder stimmenerhaschenden Politik --  diesen moralüberlegenen, &quot;antirassistischen&quot; und auch demokratie-zerstörerischen Mummenschanz nicht mehr mitmachen wollen. Wo sich diese nur friedlich artikulieren wollen  - nicht &quot;friedliche&quot; wirkliche Neofaschisten --  und  das herrschende, lustvoll-überlegene Welt- und  - psychologisch wichtig-  Selbstbild angekratzt wird, lugt die Aggression hervor. - Mal mit augenzwinkernd toleranziger Unterstützung von Medien und Polizei, - mal mit weniger, ebfls. je nach Opportunität im Verhältnis zum Kurs der Landesregierung oder zur Außenpolitik, welche sich ebenfalls mal als Heros der Befreiung, mal im Sinne deutsch-türkischer Pipeline- und Außenhandels-Politik sich an die vornehmlich islamischen antidemokratischen Mächte heranschmiert, - selbst eine EU- oder NATO-Spaltung dafür in Kauf nehmend.

Die Leute, die wir als Kommunisten, Anarchisten, Linksautonome, Linkssozialisten, Trotzkisten, MListen usw. als nette Naive,  opportunistische Dummbacken, Moskaus Papageien,  systemhörige Sozialdemokraten, gewaltlose Illusionisten usw. bezeichnet hätten,  sind heute die so gemeinten GUTMENSCHEN, die es teils durch den linken Zerfallsprozess, teils als Überwohlstandskinder, teils aus dem vom weiter  . . . . .</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dito, Andi ! Aber das ist typisch für die poststalinistische, anti- und pseudo-christliche Linxerei, wie sie in den 80ern vertärkt eingeleitet wurde und nach 89 voll ausgebrochen ist, &#8211; undzwar auch, weil die diversen Antikommunisten meinten, sie hätten alles gewonnen.<br />
  Ideologisch am stärksten durchgesetzt  &#8211; verdeckt oft von einer Reihe tatsächlicher gut- allerdings auch naiv- &#8220;menschlicher&#8221; Forderungen bzw. Engagements für manche ( nicht für all) Asylsuchende (schlichtweg), gegen Atomkraftindustrie oder Mindestlöhne u.ä. &#8212;  hat sich daher das, was man am kürzesten  als KGB-Ideologie bezeichnen könnte :<br />
- Der Staat soll für alles herhalten, also auch an allem schuld sein, was ideologisch-sozialpsychologisch oft als &#8220;die Gesellschaft&#8221; ausgedrückt ist  &#8211; das Individuum nicht, außer es ist gegen diese  auch antimarxistische Ideologie , &#8211; oder ebenso, wenn es besser passt/ opportun ist &#8220;die Ausländer&#8221;, wenn man man damit vor allem einer westlichen Macht oder Idee etwas ans Zeug flicken kann.<br />
U. a. auch daher die Kumpanei mit östlichen, am besten islamischen Mächten bzw. islamoman-systenmamatische Verharmlosung des Islam ( als Doktrin und Macht) über die gut menschlich klingende Menschelei.<br />
- Hingegen wurde in den 80ern zurecht an Tucholsky erinnert, der irgendwo etwa geschrieben haben soll, &#8220;Wo sich die Menschelei enfaltet, beginnt der neue Nationalismus&#8221;. Und das ist es, was sich  &#8211; zum Teil auch über einige heftige Ausflüge ins magische Denken und sogar politisch angewandten Okkultismus &#8212;  inzwischen mit den mehr oder weniger eroberten Massenmedien und teilweise eroberten Ministerien in und aus Deutschland breit und breiter macht:<br />
Ein nationaler Neo-Chauvinismus   &#8211; in den 80ern-Ansätzen noch von linken Kritikern &#8220;Chauvinismus der Herzen&#8221; genannt, der neben der Verhinderung der politischen Ziele &#8220;nur&#8221; zu einigen Selbstmorden und im Namen des &#8220;Friedens&#8221; beinah zu Massenselbstverhungerungen führte &#8212;   der im Gewande des Antinationalismus daherkommt. In Wirklichkeit oft, mehr oder minder im Sinne und zur Befriedigung eines überlegenheits-moralischen Rigorismus ( oder politisch pseudo-radikalen Überlegenheitsmoral) sich gegen alles richtet inklusive notwendig nationaler Selbsterhaltungs-Interssen, was sich nicht vorbehaltlos diesen als anti-rechts apostrophierten Chauvinismus unterwirft. &#8211; Insbesondere, wenn sich dieser noch zusätzlich mit &#8220;Antirassimus&#8221; mit einem oberflächlich bis falsch verstandenen Antifaschismus aufläd.<br />
Spätestens &#8220;ab hier&#8221; fühlen sich die Betreffenden &#8220;Gegen-Gewalt&#8221;-Freien frei zur &#8220;guten&#8221; Gewaltanwendung oder anderer Art der unterdrückenden Ferfemung, mal in der Art eines Bandenwesens und gegen das staatliche Gewaltmonopol, mal und vor allem gegen alle, die  &#8211; teilweise schon ohne dessen Schutz als Folge einer kulturalisierten, relativistischen oder stimmenerhaschenden Politik &#8212;  diesen moralüberlegenen, &#8220;antirassistischen&#8221; und auch demokratie-zerstörerischen Mummenschanz nicht mehr mitmachen wollen. Wo sich diese nur friedlich artikulieren wollen  &#8211; nicht &#8220;friedliche&#8221; wirkliche Neofaschisten &#8212;  und  das herrschende, lustvoll-überlegene Welt- und  &#8211; psychologisch wichtig-  Selbstbild angekratzt wird, lugt die Aggression hervor. &#8211; Mal mit augenzwinkernd toleranziger Unterstützung von Medien und Polizei, &#8211; mal mit weniger, ebfls. je nach Opportunität im Verhältnis zum Kurs der Landesregierung oder zur Außenpolitik, welche sich ebenfalls mal als Heros der Befreiung, mal im Sinne deutsch-türkischer Pipeline- und Außenhandels-Politik sich an die vornehmlich islamischen antidemokratischen Mächte heranschmiert, &#8211; selbst eine EU- oder NATO-Spaltung dafür in Kauf nehmend.</p>
<p>Die Leute, die wir als Kommunisten, Anarchisten, Linksautonome, Linkssozialisten, Trotzkisten, MListen usw. als nette Naive,  opportunistische Dummbacken, Moskaus Papageien,  systemhörige Sozialdemokraten, gewaltlose Illusionisten usw. bezeichnet hätten,  sind heute die so gemeinten GUTMENSCHEN, die es teils durch den linken Zerfallsprozess, teils als Überwohlstandskinder, teils aus dem vom weiter  . . . . .</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Keekson</title>
		<link>http://www.ficko-magazin.de/gutmenschlichkeit/comment-page-1/#comment-1560</link>
		<dc:creator>Keekson</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 21:25:14 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe einst gewagt, von einer geeinten Menschheit zu träumen - und das zu meinen Lebzeiten. Ja, lächerlich, aber da wußte ich als Heranwachsender noch nicht all zuviel über dieses damals noch fiktive Gebilde, Menschheit, und die Abgründe, die in uns allen stecken.
Natürlich stellte sich mir die Frage, was kann ich denn bloß tun, damit es zumindest in diese Richtung geht und wir uns nicht mehr gegenseitig wegen irgendwelchen lächerlichen Unterschieden auf die Glocke hauen, global gesehen. Desillusioniert und ernüchtert... eigentlich auch massiv schockiert seit Jugoslawien ( und Afghanistan und den Rohstoff-kriegen der US.. und Nepal und Tibet ...Libyen..), muß ich gestehen, ich verzweifle und zweifle an den Menschen da draußen. Sind &quot;wir&quot; noch so sehr im finstersten Mittelalter steckengeblieben? Und wird das irgendwann BESSER? Oder, wie eher zu befürchten, ist es ein auf und ab mit  den Zivilisationen, ohne dass der Mittelwert je klettert? Ich hätte gerne die Hoffnung, dass dem nicht so ist und nicht alles, was aufgebaut wird, gedacht und richtig getan wird, vergeht und vergessen wird. Aber ich habe da so meine Zweifel. Zurück zur Ausgangsfrage... was kann ich denn überhaupt tun? Die Erfahrung &quot;der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen&quot; habe ich selbst gemacht. Ein Vorsatz ist halt noch lange keine Aktivität...
Meine derzeitige Antwort ist, hilfsbereit zu sein, die Menschen so zu behandeln, wie ich selbst gern behandelt werden würde und meinen Weltzorn (der fiese Bruder vom Weltschmerz) im Zaum zu halten. Meistens. Und die Antwort könnte sich erweitern oder wandeln, denn ich gestehe mir eine Menge Dummheit,  Blindheit und mangelnde Bildung zu. 


Ein Nachgedanke.
Gutmenschlichkeit, oder die Wahl zu haben, &quot;das Richtige&quot; zu tun, oder nenne ich es mal.. Nächstenliebe zu praktizieren, ist ein gebrechliches Gut, eine Luxusware, die oft verloren geht, wenn die Lebenssituation sich zu sehr verschlechtert. Klar gibt es Ausnahmen. Die entkräften diese Tatsache aber nicht. Anders gesagt, um damit auf Andi zu antworten, die ganze Idee ist von vornherein ein Rosinenpicken - aber es zu unterlassen, ist das grössere Übel.

@Form    gut gemacht.

P.S.: Hütet euch vor Menschen, die keine Tiere mögen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe einst gewagt, von einer geeinten Menschheit zu träumen &#8211; und das zu meinen Lebzeiten. Ja, lächerlich, aber da wußte ich als Heranwachsender noch nicht all zuviel über dieses damals noch fiktive Gebilde, Menschheit, und die Abgründe, die in uns allen stecken.<br />
Natürlich stellte sich mir die Frage, was kann ich denn bloß tun, damit es zumindest in diese Richtung geht und wir uns nicht mehr gegenseitig wegen irgendwelchen lächerlichen Unterschieden auf die Glocke hauen, global gesehen. Desillusioniert und ernüchtert&#8230; eigentlich auch massiv schockiert seit Jugoslawien ( und Afghanistan und den Rohstoff-kriegen der US.. und Nepal und Tibet &#8230;Libyen..), muß ich gestehen, ich verzweifle und zweifle an den Menschen da draußen. Sind &#8220;wir&#8221; noch so sehr im finstersten Mittelalter steckengeblieben? Und wird das irgendwann BESSER? Oder, wie eher zu befürchten, ist es ein auf und ab mit  den Zivilisationen, ohne dass der Mittelwert je klettert? Ich hätte gerne die Hoffnung, dass dem nicht so ist und nicht alles, was aufgebaut wird, gedacht und richtig getan wird, vergeht und vergessen wird. Aber ich habe da so meine Zweifel. Zurück zur Ausgangsfrage&#8230; was kann ich denn überhaupt tun? Die Erfahrung &#8220;der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen&#8221; habe ich selbst gemacht. Ein Vorsatz ist halt noch lange keine Aktivität&#8230;<br />
Meine derzeitige Antwort ist, hilfsbereit zu sein, die Menschen so zu behandeln, wie ich selbst gern behandelt werden würde und meinen Weltzorn (der fiese Bruder vom Weltschmerz) im Zaum zu halten. Meistens. Und die Antwort könnte sich erweitern oder wandeln, denn ich gestehe mir eine Menge Dummheit,  Blindheit und mangelnde Bildung zu. </p>
<p>Ein Nachgedanke.<br />
Gutmenschlichkeit, oder die Wahl zu haben, &#8220;das Richtige&#8221; zu tun, oder nenne ich es mal.. Nächstenliebe zu praktizieren, ist ein gebrechliches Gut, eine Luxusware, die oft verloren geht, wenn die Lebenssituation sich zu sehr verschlechtert. Klar gibt es Ausnahmen. Die entkräften diese Tatsache aber nicht. Anders gesagt, um damit auf Andi zu antworten, die ganze Idee ist von vornherein ein Rosinenpicken &#8211; aber es zu unterlassen, ist das grössere Übel.</p>
<p>@Form    gut gemacht.</p>
<p>P.S.: Hütet euch vor Menschen, die keine Tiere mögen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andi</title>
		<link>http://www.ficko-magazin.de/gutmenschlichkeit/comment-page-1/#comment-1399</link>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 16:47:11 +0000</pubDate>
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		<description>In der Tat schließt ihr diese Mittel nicht aus. Hab ich nicht genau genug gelesen, aber einfach mal wegen gutmeinender Konsistenz unterstellt. Denn nach sorgfältigerem Lesen hab ich solangsam das Verständnis verloren, was der Telos dieses Magazin eigentlich ist. Es ist für das Gute und für Meinungen, aber ohne eine Meinung darüber, was das Gute eigentlich ist. Oder zumindest nur: Gut ist was ad hoc von der Redaktion als gut befunden wird und darf auch mit jeglichem Mittel das von der Redaktion als adäquat eingestuft wird vertreten werden. Also eine Art autoritäre Gutmenschlichkeit im Zweck, aber nicht in der Tat? 
Ich finde, dass, wer die Gutmenschlichkeit zum Imperativ erklärt, sich nicht die Rosinen rauspicken kann, sondern auch schlechte Handlungsweisen ablehnen müsste. Legitimität ist mit illegitimen Mitteln kaum zu erreichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Tat schließt ihr diese Mittel nicht aus. Hab ich nicht genau genug gelesen, aber einfach mal wegen gutmeinender Konsistenz unterstellt. Denn nach sorgfältigerem Lesen hab ich solangsam das Verständnis verloren, was der Telos dieses Magazin eigentlich ist. Es ist für das Gute und für Meinungen, aber ohne eine Meinung darüber, was das Gute eigentlich ist. Oder zumindest nur: Gut ist was ad hoc von der Redaktion als gut befunden wird und darf auch mit jeglichem Mittel das von der Redaktion als adäquat eingestuft wird vertreten werden. Also eine Art autoritäre Gutmenschlichkeit im Zweck, aber nicht in der Tat?<br />
Ich finde, dass, wer die Gutmenschlichkeit zum Imperativ erklärt, sich nicht die Rosinen rauspicken kann, sondern auch schlechte Handlungsweisen ablehnen müsste. Legitimität ist mit illegitimen Mitteln kaum zu erreichen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: form</title>
		<link>http://www.ficko-magazin.de/gutmenschlichkeit/comment-page-1/#comment-1396</link>
		<dc:creator>form</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 14:49:34 +0000</pubDate>
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		<description>@Andi: Wir nehmen das aber nicht an. Wir sagen, dass Gewalt nur zur Selbstverteidigung legitim ist. Und Beleidigungen und Polemik sind schon gleich 10 Mal legitim, lies doch mal, was wir dazu schreiben. Wieso auch nicht?
Außerdem ist die Gutmenschlichkeit eben wohl ein Imperativ, sonst wärs ja nicht das Ziel. Also eigentlich nicht so treffend, was du schreibst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andi: Wir nehmen das aber nicht an. Wir sagen, dass Gewalt nur zur Selbstverteidigung legitim ist. Und Beleidigungen und Polemik sind schon gleich 10 Mal legitim, lies doch mal, was wir dazu schreiben. Wieso auch nicht?<br />
Außerdem ist die Gutmenschlichkeit eben wohl ein Imperativ, sonst wärs ja nicht das Ziel. Also eigentlich nicht so treffend, was du schreibst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andi</title>
		<link>http://www.ficko-magazin.de/gutmenschlichkeit/comment-page-1/#comment-1394</link>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 12:21:37 +0000</pubDate>
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		<description>@form: 
Wenn man mal animmt, dass Gewalt, Beleidigung und Polemik grundsätzlich keine guten Dinge sind und dann deinen Kommentar lese, fällt mir auf, dass du zur Durchsetzung der Gutmenschlichkeit oder der Verteidigung des gutmenschlichen Selbst, auch nicht vor den schlechten Dingen zurückschreckst. Aber indem das Gute in deinen Handlungen keinen Imperativ darstellt, handelst du im eigentlich Machiavellischen Sinne und agierst dort gut oder zum guten Zwecke, wo du es für angebracht befindest und hälst dir das schlechte als notwendiges Übel offen. Von der angestrebten Perfektion ist das weit entfernt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@form:<br />
Wenn man mal animmt, dass Gewalt, Beleidigung und Polemik grundsätzlich keine guten Dinge sind und dann deinen Kommentar lese, fällt mir auf, dass du zur Durchsetzung der Gutmenschlichkeit oder der Verteidigung des gutmenschlichen Selbst, auch nicht vor den schlechten Dingen zurückschreckst. Aber indem das Gute in deinen Handlungen keinen Imperativ darstellt, handelst du im eigentlich Machiavellischen Sinne und agierst dort gut oder zum guten Zwecke, wo du es für angebracht befindest und hälst dir das schlechte als notwendiges Übel offen. Von der angestrebten Perfektion ist das weit entfernt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: form</title>
		<link>http://www.ficko-magazin.de/gutmenschlichkeit/comment-page-1/#comment-1392</link>
		<dc:creator>form</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 10:39:35 +0000</pubDate>
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		<description>@Andi: Schon klar. Aber 1. ist das Machiavelli. Dessen Weltbild erfüllt sich selbst, indem es prinzipiell nur davon ausgeht, dass alle alle verarschen (sehr grob gesprochen). Gutmenschlichkeit kann sich aber auch selbst erfüllen, schau auf den Tahrir-Platz. Und ich mein das basisdemokratische, gutmenschliche Element, das die meiste Zeit vorherrschte, nicht die 3 Tage Gewalt. 
2. Ich sprech jetzt mal nur für mich: Ich lasse mich nur sehr ungern ins Verderben stürzen von den Arschlöchern und kann wirklich äußerst unangenehm werden, wenn jemand meint, meiner Würde nicht so viel Priorität einzuräumen wie der anderer. Das muss ich jedoch nicht als permanente Drohkulisse vor mir hertragen, denn so ließe sich keine gutmenschliche, also erst mal entspannte und offene, tolerante Atmosphäre schaffen. Wenn aber z.B. im Rahmen der Sarrazin-Sache Leute ihre Drohungen wahrgemacht hätten um mich zu Hause aufzusuchen oder mich körperlich anzugehen, wäre mein Recht auf Selbstverteidigung eher unangenehm für diese Menschen ausgefallen. Das ist eben das Ding, man wird unterschätzt, wenn man nicht präventiv schon Gewalt verkündet. Luxusproblem, würd ich sagen. 

Gutmenschlichkeit schadet mir selbst übrigens nicht, sondern macht mich froh, entspannt, schlagkräftig und sexy. Lies mal nach bei Glücksforschung. Hier z.B.: http://www.gluecksforschung.org/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andi: Schon klar. Aber 1. ist das Machiavelli. Dessen Weltbild erfüllt sich selbst, indem es prinzipiell nur davon ausgeht, dass alle alle verarschen (sehr grob gesprochen). Gutmenschlichkeit kann sich aber auch selbst erfüllen, schau auf den Tahrir-Platz. Und ich mein das basisdemokratische, gutmenschliche Element, das die meiste Zeit vorherrschte, nicht die 3 Tage Gewalt.<br />
2. Ich sprech jetzt mal nur für mich: Ich lasse mich nur sehr ungern ins Verderben stürzen von den Arschlöchern und kann wirklich äußerst unangenehm werden, wenn jemand meint, meiner Würde nicht so viel Priorität einzuräumen wie der anderer. Das muss ich jedoch nicht als permanente Drohkulisse vor mir hertragen, denn so ließe sich keine gutmenschliche, also erst mal entspannte und offene, tolerante Atmosphäre schaffen. Wenn aber z.B. im Rahmen der Sarrazin-Sache Leute ihre Drohungen wahrgemacht hätten um mich zu Hause aufzusuchen oder mich körperlich anzugehen, wäre mein Recht auf Selbstverteidigung eher unangenehm für diese Menschen ausgefallen. Das ist eben das Ding, man wird unterschätzt, wenn man nicht präventiv schon Gewalt verkündet. Luxusproblem, würd ich sagen. </p>
<p>Gutmenschlichkeit schadet mir selbst übrigens nicht, sondern macht mich froh, entspannt, schlagkräftig und sexy. Lies mal nach bei Glücksforschung. Hier z.B.: <a href="http://www.gluecksforschung.org/" rel="nofollow">http://www.gluecksforschung.org/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andi</title>
		<link>http://www.ficko-magazin.de/gutmenschlichkeit/comment-page-1/#comment-1391</link>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 09:35:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ficko-magazin.de/wp/?page_id=147#comment-1391</guid>
		<description>@form: Für den, der die Perfektion der Gutmenschlichkeit anstrebt, sollte diesen klugen Satz bedenken:

&quot;Denn die Art, wie man lebt, ist so verschieden von der Art, wie man leben sollte, daß, wer sich nach dieser richtet statt nach jener, sich eher ins Verderben stürzt, als für seine Erhaltung sorgt; denn ein Mensch, der in allen Dingen nur das Gute tun will, muß unter so vielen, die das Schlechte tun, notwendig zugrunde gehen.&quot; Machiavelli, Der Fürst

Dennoch viel Erfolg 
Deine Gutmenschlichkeit nützt ja Vielen und schadet keinem außer dir selbst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@form: Für den, der die Perfektion der Gutmenschlichkeit anstrebt, sollte diesen klugen Satz bedenken:</p>
<p>&#8220;Denn die Art, wie man lebt, ist so verschieden von der Art, wie man leben sollte, daß, wer sich nach dieser richtet statt nach jener, sich eher ins Verderben stürzt, als für seine Erhaltung sorgt; denn ein Mensch, der in allen Dingen nur das Gute tun will, muß unter so vielen, die das Schlechte tun, notwendig zugrunde gehen.&#8221; Machiavelli, Der Fürst</p>
<p>Dennoch viel Erfolg<br />
Deine Gutmenschlichkeit nützt ja Vielen und schadet keinem außer dir selbst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: thegreenroom</title>
		<link>http://www.ficko-magazin.de/gutmenschlichkeit/comment-page-1/#comment-1152</link>
		<dc:creator>thegreenroom</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 22:48:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ficko-magazin.de/wp/?page_id=147#comment-1152</guid>
		<description>Hallo, 

ich wurde in jüngster Vergangenheit auch mal als Gutmensch bezeichnet, deswegen ist es interessant, dass ich jetzt irgendwie hier gelandet bin. Ich hab die Seite hier jetzt noch nicht genügend durchstöbert um mir ein qualifiziertes Bild zu machen, was an sich schon wieder ein Fiasko ist, aber ich fand die Diskussion interessant und da ich sowas schon ewig nicht mehr gemacht hab, dacht ich, schreib ich doch einfach auch mal wieder was...

Mein derzeitiger Erkenntnisstand ist, dass es weder gut noch böse oder schlecht an sich gibt. Also universal betrachtet gibt es sie nicht, es gibt nur sein oder nicht sein. Gut und schlecht sind nur menschliche Kategorien. Wenn man das umsetzt kommt man irgendwann in einen Zustand tiefgreifender Freude, aus der auch sehr vieles erwächst, was dann später als gut oder richtig bezeichnet werden kann. Nun wird das von vielen Menschen eben entweder als &quot;nerviges Gutmenschentum&quot; oder Esoterik-Kram abgestempelt. Über solche Leute muss ich mich dann schon wundern!

Ich denke das Problem ist, dass viele Menschen ein Bedürfnis verspüren &quot;gutes&quot; zu tun, sie sich dabei aber darauf beschränken ihre innere Vorstellung von diesem Guten zu befriedigen. Z. B. eine Spende an irgendeine Organisation oder sowas... Und das ist ja an sich auch nicht verkehrt. Ok, an dieser Stelle ein kurzer Exkurs: Ich bin nach wie vor der Meinung, dass unser ganzes System an sich nicht vekehrt ist und auch gut funktionieren könnte. Nur, es gibt eben einige, die nicht mitspielen und sich stattdessen an dem System nur bereichern wollen. Naja und dann gibt es eben auch welche, die eine gute Idee mit einer guten Absicht einfach nur schlecht umsetzen und dann wieder ein Fiasko rauskommt. Z. B. Entwicklungshilfe. Was lehrt uns das nun? Gutes nur zu tun um seine Vorstellung von gutem Tun zu befriedigen ist nicht genug. Stattdessen sollten wir uns fragen, wo wir im Alltag da auch anknüpfen können und zwar jeden Tag: Ein freundliches Lächeln zur Frau oder zum Herrn an der Kasse, ein nettes Wort zu unserem Nachbarn, etc. 

Und irgendwo stand noch was von Ironie... Damit hab ich in letzter Zeit auch so meine Probleme. Alles ist ja nun irgendwie nur noch ironisch und wir sind ja alle sooooo lustig. Ich weiß nicht, vielleicht bin ich zu wenig intelligent um den Sinn dahinter zu begreifen? Nicht, dass ich nicht auch mal das Stilmittel der Ironie verwenden würde, aber es gibt ja Leute, die sich nur noch auf dieser &quot;Sprachebene&quot; bewegen. Kann ich denn nicht einfach sagen, wenn mir was gefällt oder eben nicht? Bin ich ein Langweiler? Bin ich altmodisch?

Damit lass ichs mal gut sein für den Moment...

Grüße</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, </p>
<p>ich wurde in jüngster Vergangenheit auch mal als Gutmensch bezeichnet, deswegen ist es interessant, dass ich jetzt irgendwie hier gelandet bin. Ich hab die Seite hier jetzt noch nicht genügend durchstöbert um mir ein qualifiziertes Bild zu machen, was an sich schon wieder ein Fiasko ist, aber ich fand die Diskussion interessant und da ich sowas schon ewig nicht mehr gemacht hab, dacht ich, schreib ich doch einfach auch mal wieder was&#8230;</p>
<p>Mein derzeitiger Erkenntnisstand ist, dass es weder gut noch böse oder schlecht an sich gibt. Also universal betrachtet gibt es sie nicht, es gibt nur sein oder nicht sein. Gut und schlecht sind nur menschliche Kategorien. Wenn man das umsetzt kommt man irgendwann in einen Zustand tiefgreifender Freude, aus der auch sehr vieles erwächst, was dann später als gut oder richtig bezeichnet werden kann. Nun wird das von vielen Menschen eben entweder als &#8220;nerviges Gutmenschentum&#8221; oder Esoterik-Kram abgestempelt. Über solche Leute muss ich mich dann schon wundern!</p>
<p>Ich denke das Problem ist, dass viele Menschen ein Bedürfnis verspüren &#8220;gutes&#8221; zu tun, sie sich dabei aber darauf beschränken ihre innere Vorstellung von diesem Guten zu befriedigen. Z. B. eine Spende an irgendeine Organisation oder sowas&#8230; Und das ist ja an sich auch nicht verkehrt. Ok, an dieser Stelle ein kurzer Exkurs: Ich bin nach wie vor der Meinung, dass unser ganzes System an sich nicht vekehrt ist und auch gut funktionieren könnte. Nur, es gibt eben einige, die nicht mitspielen und sich stattdessen an dem System nur bereichern wollen. Naja und dann gibt es eben auch welche, die eine gute Idee mit einer guten Absicht einfach nur schlecht umsetzen und dann wieder ein Fiasko rauskommt. Z. B. Entwicklungshilfe. Was lehrt uns das nun? Gutes nur zu tun um seine Vorstellung von gutem Tun zu befriedigen ist nicht genug. Stattdessen sollten wir uns fragen, wo wir im Alltag da auch anknüpfen können und zwar jeden Tag: Ein freundliches Lächeln zur Frau oder zum Herrn an der Kasse, ein nettes Wort zu unserem Nachbarn, etc. </p>
<p>Und irgendwo stand noch was von Ironie&#8230; Damit hab ich in letzter Zeit auch so meine Probleme. Alles ist ja nun irgendwie nur noch ironisch und wir sind ja alle sooooo lustig. Ich weiß nicht, vielleicht bin ich zu wenig intelligent um den Sinn dahinter zu begreifen? Nicht, dass ich nicht auch mal das Stilmittel der Ironie verwenden würde, aber es gibt ja Leute, die sich nur noch auf dieser &#8220;Sprachebene&#8221; bewegen. Kann ich denn nicht einfach sagen, wenn mir was gefällt oder eben nicht? Bin ich ein Langweiler? Bin ich altmodisch?</p>
<p>Damit lass ichs mal gut sein für den Moment&#8230;</p>
<p>Grüße</p>
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