Veröffentlicht von form am8. Jan 2012
DeiGsicht hat auch Schmerzen – Von Schmerzensmännern und Menschen
Oh Nein. Eine Frau, die sich über diese Softimänner beschwert. Keine richtigen Männer mehr, damals war das alles anders. Und anders ist natürlich besser, aber nur wenn es damals anders war. Heute anders ist nicht gut.
Nina Pauer hat gestern auf ZeitOnline einen Text namens “Die Schmerzensmänner” veröffentlicht, in dem sie sich über Männer beschwert, die Bärte tragen und mit sich selbst beschäftigt sind, außerdem Gitarre spielen, vor dem ersten Kuss fragen und überhaupt für Frauen zum Problem werden. Ich muss sagen, dass ich einige der angesprochenen Verhaltensweisen durchaus auch an mir feststellen kann. Leider muss ich ansonsten feststellen, dass sie Blödsinn schreibt.
Ihr Hauptproblem, das sind die Männer, die verunsichert sind von der Ablösung des alten Männerbildes, in welchem ein Menschwesen, das umstandslos im Stehen pissen kann, auch automatisch Bierflaschen isst und Dinge so richtig machend anpackt. Nun, da das nicht mehr gilt und Vergewaltigung in der Ehe sogar bestraft wird, fallen anscheinend alle Männer in ein Loch. WOHIN NUR MIT ALL DER MÄNNLICHKEIT, WENN ICH NICHT MAL MEHR ZUSCHLAGEN DARF? Während die Frau daneben steht und darauf wartet, dass endlich etwas passiert. Das Gefühl, die Autorin betreibe philosophisch furchtbar unzulässige ad-hoc-Induktion und verallgemeinere ihre persönliche Faulheit, selbst mal aus dem Arsch zu kommen, auf die Männerwelt, beschleicht einen bei der Lektüre nicht mal mehr, es springt einen an wie ein ralliger Eber im Trenchcoat. Das war jetzt ein schiefes Bild, es tut mir ein bisschen leid.
Darum nun ganz ernsthaft: Hääää?
“Er achtet auf sich, ist höflich, lieb, immer gepflegt und gewaschen, benutzt Parfums und Cremes, macht Diäten und hört wunderbar melancholische Mädchenmusik. Nur wenn der entscheidende move gefragt ist, er sich herüberbeugen und die junge Frau endlich küssen sollte, fängt sein Kopfkino an. Vielleicht möchte die junge Frau gar nicht geküsst werden? Vielleicht würde sie sonst selber den ersten Schritt tun? Vielleicht sollte man die Beziehung lieber doch nicht auf die gefährliche Ebene der Erotik ziehen, sondern platonisch belassen? »Ich gebe zu, dass ich dich mag«, singt es schließlich vom Mixtape, das er seiner Angebeteten aufnimmt, anstatt den ersten Schritt zu wagen. Schön klingt es, ungelenk kommt es an.”
Soso, der entscheidende move also. Frau Pauer ärgert sich also allen Ernstes darüber, dass es mittlerweile passieren kann, dass jemand vor dem Küssen fragt. Was denn sonst? Ja, es mag einige Situationen geben, in denen man sich einig ist und auch nonverbal alles Wichtige ausgehandelt hat. Aber im Prinzip ist ein Kuss ja zumindest höchstwahrscheinlich eine relativ intime Angelegenheit, da sollte man sich schon vergewissert haben, dass man den/die andereN nicht überfällt. Man muss halt schlau sein und es gut formulieren. Eine Bekannte hat mir vor ein paar Jahren mal ungefragt an meinen Brustmuskel gefasst und gesagt, ich solle mal anspannen. Ich war jetzt nicht am Boden zerstört, es wurmte mich aber doch, da sie dasselbe bei sich bestimmt nicht so locker genommen hätte. Es passiert mir auch immer wieder, dass (nur) Frauen meinen, mich schlagen zu dürfen. Auf den Kopf, in den Bauch etc. Männer tun das bemerkenswerterweise nicht. Das passiert in der Regel auf Parties, sie sind manchmal betrunken und wollen mir irgendetwas wegnehmen, was ich ihnen aber nicht gebe. Dann schlagen sie zu. Das sind aggressive Akte und ich muss mit mühsam unterdrücktem Zorn darauf hinweisen, dass sie das gefälligst besser unterlassen. Ich werde auch bestimmt eines Tages zurückschlagen, ich habe ein sehr ausgeprägtes Körperempfinden, was Prügel angeht. In diesem Sinne: Hahlär at the Selbstbestimmungsrecht. Und wenn du die Person nicht sehr gut kennst und weißt, dass das klargeht, dann vielleicht nicht einfach irgendwelche Dinge tun. Ob es jetzt ein Kuss oder ein Schlag ins Gesicht ist.
Ich frage mich nun auch tatsächlich, wie es dazu kommt, dass im gesamten Text nicht einmal die Idee hervorblitzt, auch die Frau könnte irgendwie tätig werden, wenn sie Interesse hat. Haben Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte feministischer Kämpfe absolut keinen Eindruck bei der Autorin hinterlassen? Die Frau muss auf den Mann warten, der die ganze scheiß Arbeit erledigen soll, ernsthaft? Zum Glück ist das in echt ja nicht so, jedenfalls nicht überall, wenn auch für meinen Geschmack noch zu oft. Um es also explizit zu sagen: Ja, wär schon geil, wenn es Standard wäre, dass alle Interessierten das einfach signalisieren können, Frauen wie Männner/Transgender usw. Und zwar nicht nur signalisieren, wie das eine Freundin macht, die meint, dass sie nur schauen und starren muss, irgendwann kommt er dann halt an. Oder eine andere Freundin, die einmal schrieb “Girls are like apples on trees. The best ones are at the top of the tree. The boys don’t want to reach for the good ones because they are afraid of falling and getting hurt. Instead, they just get the rotten apples from the ground that aren’t as good, but easy. So the apples at the top think something is wrong with them, when in reality, they’re amazing. They just have to wait for the right boys.” Welch gruseliges Geschlechterbild. Ich habe nun doch nochmal nachgeschaut und herausgefunden, dass das ein Zitat von Pete Wentz ist. Immer noch äußerst gruselig. Frauen müssen rumsitzen/rumhängen und auf den Prinzen warten, der sie pflückt. Ich glaub es hackt. Man muss doch nicht schon wieder künstlich Gräben aufreißen, wo gar keine sein müssen. Also Frau Pauer: Lieber schön selbst an die Nase fassen und ruhig auch einfach mal küssen und dann zu Recht die Ohrfeigen abholen.
Und zum Thema Mädchenmusik: Mädchenmusik ist voll geil, weil Mädchen = toll + Musik = toll. Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem ich nicht mehr aus vollem Halse A silver Mt. Zion mitsingen darf, weil irgendwelche hirnverbrannten Sackgesichter mir meine “Männlichkeit” absprechen. Ich möchte auch nicht in einem Land leben, in dem mein Geschlecht mir vorschreibt, wie ich mich zu verhalten habe und wenn ich abweiche, werde ich komisch angeschaut. Weder will ich von den Höhöficken-Männern dumm angemacht werden, weil ich einen Fihack auf heteronormative Fickscheiße gebe noch von Frauen, weil ich nicht einsehe, dass es mir als Mann nicht zusteht, Dinge zu tun, die angeblich Frauen vorbehalten sind (z.B. Weinen oder Nagellack). Abgesehen von meinen Freunden aus der Heimat sind fast alle meiner besten Freunde Freundinnen. Ich komme mit Frauen besser klar und zwar mit Frauen, die mit Männern besser klarkommen. Die schlimmsten Menschen sind die richtigen Männer und die richtigen Frauen.
Es ist mir leider nicht neu, aber ich muss mit dem Paradoxon leben, ständig wutentbrannt und mitunter sehr aggressiv darauf zu beharren, dass auch ich als Mann ein Recht darauf habe, nicht wutentbrannt und aggressiv zu sein, sondern scheißdeprimiert, getroffen und verletzt. Ich bin ein sehr empfindlicher Mensch und mir wird permanent erzählt, das sei mein Fehler. Dass es mein Problem ist, habe ich durchaus erkannt, aber ich kann nicht einsehen, dass die Arschgeigen dieser Welt nun mal eben so sind und ich mich damit abfinden muss. Ein Hoch auf die Zivilisierung! Wir brauchen dieses Männerbild gar nicht mehr, wir brauchen auch dieses Frauenbild nicht mehr. Ehrlich gesagt haben wir es noch nie so wirklich gebraucht, de facto hat es Millionen Leben zerstört. Also was solls? Frauen, wartet nicht auf die Männer oder wen ihr sonst toll findet. Kriegt euren Arsch hoch! Oh Wunder, vielleicht ist es ja auch bei Frauen nicht gar so attraktiv, wenn sie sich ständig zu Tode reflektieren, ihren Mund nicht aufmachen können, sich keine Gedanken darüber machen, was sie wollen und ständig nur rumheulen. Man muss nicht ständig auf den Geschlechtern rumreiten, anstrengendes Verhalten ist geschlechtsunabhängig anstrengend. Und die Männer glauben hoffentlich nicht, dass Frau Pauer irgendwie mehr als sich selbst repräsentiert. Klar, sich mitzuteilen ist oft hilfreich. Schüchterne haben es immer schwer, nicht nur in Liebesdingen, da aber natürlich noch mehr. Aber was bleibt denn sonst übrig außer sich einfach mal in das Abenteuer zu stürzen und Bescheid zu geben:
“Halloho! Mich gibt es. Und dass es Dich gibt, finde ich gut. Willst Du
a) mit mir spazieren gehen?
b) Drachen steigen lassen?
c) mir grad mal kurz beim Holz hacken helfen?”
Wenn nicht, Pech. So ist das Leben und man spart sich das wochenlange Bangen. Natürlich wird man verletzt, man wird immer verletzt. Die meisten Menschen sind halt nun mal nicht so schlau und nicht so rücksichtsvoll. Aber wenn man es nicht trotzdem probiert, kann es ja kaum besser werden. Keine Angst, es ist nur das Leben.
Sehr viel seriöser als ich hat Julia Seeliger auch geantwortet.
Update:
Auch sehr schlau: Liebe & Schnaps.
Auch sehr schlau: Katinka.
Auch sehr schlau: Ninia LaGrande.





“Keine Angst, es ist nur das Leben” – DANKE! Und dass es dich gibt, finde ich gut wie ein Eber einen anderen Eber, der den schönsten Trenchcoat südlich von Pakistan trägt, nur gut finden kann!
Ein Leuchtturm im Geschlechterdisput zwischen all den orientierungslos herum genderisierenden Säuseleien von Emma bis Neon.
Und sei es uns “Schmerzensmännern” eine Genugtuung, dass Frau Pauer und ihres gleichen auch irgendwann welk und sauer werden, da oben in der Krone ihres Baumes und eines Tages als wurmstichiges Fallobst im Gras liegen werden, froh um jeden, der vorbeikommt und sie doch noch aufhebt.
Und wenn alle ihre Wünsche in Erfüllung gehen sollten und sie ein Testosteron versprühender Dampfhammer vorher an sich reißt ohne zu fragen, dann wird sich höchstwahrscheinlich auch bald Ernüchterung einstellen, sobald ihr auffällt, dass ihr Mustermann nicht nur ganz toll den Bizeps anspannen und Bierflaschen mit den Zähnen aufmachen kann, sondern auch sich die Fußnägel wachsen lassen und bei offener Klotür kacken.
Prost prost, Kamerad!
Ehrlich gesagt: ja und nein. Vielleicht eher grau.
Der Artikel von Frau Pauer brachte mir Folgendes:
1. Es gibt nicht nur eine verunsicherte Maskulinität (nichts neues), es gibt auch eine verunsicherte Feminität gegenüber neuen Genderrollen (und endlich sprichts auch mal eine aus!).
2. Dies wiederum eröffnet den Raum für eine (vielleicht längst überfällige öffentliche) Debatte (was viele Frauen eigentlich wollen)
3. Ich erkenne tatsächlich viele Gedanken, die ich bis vor kurzem noch selber gegenüber jemanden hatte, doch mein Schluss war: manchmal sind es die falschen Umstände aber die richtigen Personen. Sind wir nicht alle nur Kinder unserer Zeit – manchmal mehr, manchmal weniger mutig?
Ich habe 4. deshalb selten eine klare Antwort, wie viel Andersartigkeit ich gerade möchte oder der/die andere gerade geben kann. Meistens fühle ich mich eher grau. Weiß nicht ob der/die andere passt und in jeder Situation muss ich neu entscheiden: ja oder nein.
Und doch! 5. In Liebesdingen nie auf andere hören, wer wie und warum zueinem passt oder gegenüber wen wie und warum ich mich verhalten soll. Real bleiben.
@Olympe: Ja, DIE klare Antwort muss man ja nicht unbedingt geben wollen. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass man solch einen hirnverbrannt sexistischen Blödsinn wie diesen Artikel nicht trotzdem zerhacken darf. Ich denke auch, dass es einigen Redebedarf gibt.
Dafür sollten sich am besten natürlich alle beteiligen, die etwas zu sagen haben. Nur nicht mit solch einer Hanenbuche von “Ich als Frau kann ja nix machen” oder “Bäh bäh, die Frauen wollen ja auch die Machos”.
Ich erkenne ja auch einige Dinge in dem Text (Bärte, Kommas, Worte wie “und”, “auch” oder “Startschuss”), es kommt ja aber eben auch auf den Kontext und die Richtung dessen an, was da als Argument benutzt wird. Und wenn sie die Frauen als handelnde Akteure komplett unter den Tisch fallen lässt, obendrein einfach mal vergisst, wie gut es ist, dass dieses uralte Scheißmännerbild verschwindet, dann gibts halt auf die Finger. Wer Scheiße redet, muss auch bestraft werden.
@Timo:
Genderisierende Säuseleien, keine Ahnung was du damit meinst. Ich wollte jedenfalls nicht aussagen, dass Feminismus blöd ist, ich bin auch Feminist. Nur eben primär Gutmensch. Ich komm nur mit der in manchen/vielen Diskussionen auftauchenden Polarisierung der Geschlechter nicht klar, sowohl von feministischer wie von äh sonstwelcher Seite aus. Das ist unsäglich dumm und bringt niemanden weiter.
Danke, Molly
. Der Trendcoach empfiehlt: Trenchcoat, gedealt.
nur kurz an form: ein Frauenartikel aus Männersicht oder ein Männerartikel aus Frauensicht ist meiner Ansicht nach eben auch zur Rede stehend. Die Pluralität der Rollen die jedeR einnehmen darf (bierflaschenfressende Frauen die Machos geil finden, Bon-Iver schmetternde Männer die sich die/den neue FreundIn lieber nach dem Brillengestell aussuchen) ist doch eben genau der springende Punkt, den du offensichtlich unterstützen willst, aber eigentlich und nämlich dann doch nicht tust.
Echt, wieso denn? Wo sag ich was gegen Frauenartikel aus Männersicht und wo etwas gegen Pluralität vor allem?
Und wenn sie, die Individuen, die echten Frauen/Männer usw. unbedingt wollen, bitte. Aber wir sind ja offensichtlich noch nicht mal so weit, dass ein Abweichen vom klassischen Bierflaschenfresser/Barbypüppchen so richtig komplett akzeptiert wird. So ganz unter Artenschutz muss man sie also noch nicht stellen. Oder wie soll ich dich verstehen?
und passend ODB, Allää: http://www.youtube.com/watch?v=9Eo9hP76WMo
Yo Holmes, das alles wird nicht funktionieren.
Weil die Geschlechter eben *wirklich* verschieden sind. Nochmals: Mann und Frau sind *NICHT* gleich. Sie sind *biologisch-determiniert* verschieden. Sie haben nicht nur verschiedene Körper, divergierende Anatomie…sondern auch verschiedene Hormon-Haushalte, ein unterschiedliches Gehirn und somit unterschiedliches Verhalten.
Wissenschaftliche Studie einer kanadischen Uni:
http://www.charlesdarwinresearch.org/2006%20Intell%20Jackson%20&%20Rushton.pdf
Außerdem ist das sexuelle Fundamental-Programm (unterbewusst) von Männern und Frauen *komplett* verschieden:
Männer sind polygam. D.h. Männer haben den Instinkt, mit möglichst vielen Frauen Geschlechtsverkehr zu haben. Männliche Attraktion wird primär visuell ausgelöst (Stichwort dicke Titten).
Frauen hingegen sind *hypergam*. D.h. sie haben den Instinkt, mit dem besten Mann zu schlafen. Den stärksten Mann, den dominantesten Mann, den reichsten Mann usw. Das ganze ist immer relativ zum Rest der jeweiligen Gesellschaft zu sehen.
Außerdem läuft weibliche Attraktion auch komplett anders. Frauen ist Aussehen weitaus weniger wichtig als Männer. Andere Faktoren wirken stärker: Status, Preselection (andere Frauen finden ihn toll…), Dominanz usw.
Fazit: Ganz egal wieviel gegendermainstreamed wird…die Geschlechter werden sich *niemals* angleichen. Frauen werden immer Frauen bleiben, Männer immer Männer. Die sexuellen Unterschiede sind nicht konditioniert, sie sind biologisch. Deswegen ist es hochgradig schwachsinnig zu versuchen, Frauen dazu zu bringen, sich wie Männer zu verhalten und umgekehrt.
Es ist außerdem ein Verbrechen.
Weil: eine Frau, die mit vielen Männern Sex hat, entwertet sich selbst (und, nein, lügen hilft nicht, da selbige Frau ihr Verhalten verändert). Männer sind gern bereit, mit einer Schlampe zu schlafen. Aber sie werden eine Schlampe nicht heiraten, zumindest nicht die, die bei Verstand sind (es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Bindungsfähigkeit einer Frau mit der Anzahl ihrer Sexualpartner exponentiell fällt – aufgrund chemischer wie psychologischer Faktoren).
Männer hingegen steigern ihre Attraktivität mit der Anzahl ihrer Sexualpartner. D.h. je mehr Frauen ein Mann hatte, desto attraktiver wird er für Frauen (Preselection). Ergo ist der derzeitige (durch den Feminismus herbeigeführte) Sexualmarkt für Frauen katastrophal.
Fazit: Die meisten Frauen reiten von 13 bis 33 auf dem Schwanz-Karussell. Dann fällt ihr sexueller Marktwert, ‘Babies-Rabies’ setzen ein und sie wollen plötzlich jemanden heiraten. Aber es gibt immer weniger Männer, die bereit sind, eine solche Frau zu heiraten. Und das ist gut so. Denn in ihren besten Jahren haben diese Frauen vor allem jene Männer immer wieder abgewiesen, die an einer langfristigen Beziehung interessiert waren (Stichwort ‘Nice Guys’).
Diese Männer…sind in den USA wie im ganzen Westen (auch Deutschland) zunehmend am streiken. Googelt “marriage strike”, “Kay Hymnowitz”, “Kate Bollick” usw.
Die Ehe stirbt. Die Familie stirbt. Die Liebe stirbt. Der Westen stirbt. Danke Feminismus.
JAA! Auch hier: Super Sache, dieses Internet. Am Ende glaubt noch jemand nicht, dass es Leute mit deiner Einstellung gibt.
Da hat der Spannungsbogen woll ein bisschen über(ge)sponnen. Jaja, wir sind alle nur hormongesteuerte Bio-Maschinen ohne Kultur und Verstand. Alles evolutionär vorprogrammiert. Wenn diese Haltung nicht so traurig wäre, müsste ich fast lachen.
@form:
DANKE für diesen Artikel!
@Spannungsbogen:
Deine Aussagen sind auf so vielfältige Weise daneben, dass ich gar nicht weiß, wo ich mit dem Widerlegen anfangen soll.
Aber ganz offensichtlich hast du es dir mit dieser Weltsicht sehr bequem gemacht- erspart das lästige Nachdenken und Differenzieren.
@form:
Schwache Antwort. ‘Ad Hominems’ sind das Mittel derjenigen, die bar jedweder Argumente sind.
Hast wohl meinen Kommentar noch nicht mal richtig gelesen. Schade.
Frage: Bist du fähig zur sachlichen Diskussion?
Lieber “Spannungsbogen”,
auch wenn mich dein Beitrag eher langweilt und ich das zu Grunde liegende sozialdarwinistische Weltbild zutiefst verachte, möchte ich doch kurz zu ein paar kurzen Punkten Stellung nehmen, selbst wenn der plakative Kommentar eigentlich keiner Stellungnahme mehr bedarf:
1) Zum Thema Instinkt: Du erkennst Männern also zum einen die Fähigkeit ab, mit Sexualität in Verbindung stehende Verhaltensweisen zu erlernen bzw. zu reflektieren oder auch zu verändern. Desweiteren führst du aus, der Attraktion lägen fast ausschließlich visuelle Elemente zu Grunde (”dicke Titten”). Es liegt meiner Ansicht nach wohl einerseits auf der Hand, dass nicht jeder Fan einer großen Oberweite ist, zum anderen verneinst du alle Dimensionen, die interpersonell-kommunikativ ablaufen (Heißt: Die Frau muss nicht witzig sein, sie muss nichts mit dem Gegenüber gemeinsam haben… ja sie kann sogar dumm wie **** sein). Nach deiner Ausführung unterscheiden sich Menschen in ihrer Wahl der Sexualpartner also kaum vom Zuchtbullen und einer Kuh. Als Mann hätte man demnach überhaupt keine Wahl, der Instinkt bootet das Hirn völlig aus. Falls das bei dir so läuft, tut es mir leid für dich. Ansonsten haben Menschen meiner Meinung nach nicht nur die Fähigkeit zum rationalen, selbstreflektierten Denken, sondern auch die zur emotionalen Bindung. Und das läuft nunmal eher über geteilte Gemeinsamkeiten und Sympathie. Und die ist nicht rein visuell determiniert. Du darfst den Aspekt, was den Menschen deiner Meinung nach vom Tier unterscheidet gerne weiter ausführen. ich bin auf deine Antwort gespannt.
Punkt 2) Frauen orientieren sich deiner Meinung nach vor allem an Status, Preselection, Dominanz…. Aussehen spielt keine Rolle. Ganz klar, im ersten Semester standen alle Frauen auf den Professor, je dicker das Auto um so besser. Und Josef Ackermann hängt im Schlafzimmer aller Frauen.
Punkt 3) Männer + viele Sexualpartnerinnen = attraktiv; Frauen + viele Partner = unattraktiv (und umgekehrt). Vielleicht warst du ja auf einer Klosterschule…. wow, schon heiß die ganzen Nonnen….. und vor allem erst die in den osteuropäischen Bordellen Prämien genießenden Versicherungsvertreter mit den Premium-Bändchen: Hot!!
Punkt 4) Feminismus ist ein Problem …. in deinem Kopf: Denn genau so wie du aus deinem sozialdarwinistischen, biodeterministischen Weltbild nicht rauskommst, scheinst du zunehmend Probleme zu haben, einen geeigneten Menschen zu finden, der mit deinem Weltbild kongruent geht. Deshalb sprichst du auch vom Einsturz der tragenden Säulen eben dieses.
und à propos Westen: Wenn du deine Ansichten hinsichtlich biologischer Prädetermination völlig ad absurdum führen willst, empfehle ich dir, ein wenig zu reisen: Vielleicht könntest du in Marrakech Erfahrungen hinsächlich der kulturellen Determiniertheit der Konstruktion von Männlichkeit in Bezug auf Starrheit bzw. Flexibilität sexueller Präferenzen sammeln . Auch die muslimischen, matriarchalischen Gesellschaften im Westen von Sumatra könnten deinen Horizont erweitern, falls du in Marrakech Angst vorm Assasin hast.
In diesem Sinne eine gute Nacht.
@spannungsbogen:
Es gibt Männer als auch Frauen im …Karussell: Ich kenne einen vergebenen und fremdgehenden Vater!
“Die Ehe stirbt” Vielleicht. Es gibt aber immer noch Leute die seit sie 16 sind einen festen Partner haben, einen am anderen und es scheinbar so gar nicht allein aushalten…Langeweile?? Natürlich sind die Übergänge zwischen den Partnern nicht immer so nett.
Biologisch betrachtet.. na gut. Das ist aber sehr komplex…Nur mal so. Was denkst du über Beeinflussung des Hormonhaushaltes (orale Kontrazeptiva, Umweltgifte?). Ich glaube, mit den männlichen und weiblichen Hirnen,….da gab es schon auch “grau”. Heißt Frauen mit weniger krassem Frauenhirn und so weiter. Und …es gibt auch Menschen mit den Chromosomensätzen X0, XXY…oder Leute mit Stoffwechselstörungen (Fehler in der Glucocorticoidsynthese, wo dann auch die Geschlechtshormone betroffen sein können.)
Die Biologie ist so komplex wie du und ich und ich würde mich nicht hinter hier verstecken.
Und wieso regst du dich auf? Männer sind polygam und wollen Frauen. Na da. Und wenn die Männer bis sie 33 sind nicht total frustriert sein wollen, freut es sie, dass die Frauen wollen. Ist schon irgendwie logisch, dass dann mit 33 keine / wenige Jungfrauen mehr rumlaufen??!!
Ich denke man kann nicht alles auf welchen Feminismus auch immer schieben, oder auf verkorkste, vielleicht auch konservative Eltern.
Alle haben die eine oder andere Klatsche (Bart, Mädchenmusik, Trenchcoat, …). Vielleicht sollte man sich mit sich selbst und mit dem in Welt, den man nicht ändern kann, abfinden und sich den Mensch suchen, dessen Klatsche zur eigenen passt und dafür leben, den Teil der Welt, auf den man noch Einfluss hat, besser zu machen.
(Wäre ja auch übrigens langweilig, wenn alle Männer, Frauen, Menschen nach Anleitung “funktionieren”.)
@wo/man:
“Es gibt Männer als auch Frauen im …Karussell: Ich kenne einen vergebenen und fremdgehenden Vater!”
Sischer dat. Nur ist es für den Mann auf dem Karussell eben nicht eine totale Selbstentwertung, sondern eine Wertsteigerung. *Das* ist der Unterschied.
““Die Ehe stirbt” Vielleicht. Es gibt aber immer noch Leute die seit sie 16 sind einen festen Partner haben, einen am anderen und es scheinbar so gar nicht allein aushalten…”
Meine Oma fährt auch im Hühnerstall Motorrad. Aber wie relevant ist das? Es gibt immer irgendwen, der seit irgendwann irgendwas macht. That’s not the point, bubba. Wichtig ist, was die Masse macht. Und die Masse in Deutschland wie im gesamten Westen heiratet immer weniger und so sie heiraten scheiden sie sich immer öfter (derzeit ~50% Wahrscheinlichkeit).
Dies ist unmittelbar auf den Feminismus zurückzuführen, da der Feminismus misandrische (männerfeindliche) Familien-Gesetze durchgesetzt hat, die das Scheidungs-Drama für eine Frau zur Verlockung machen, da sie dabei dickest absahnen kann. Der Mann hingegen wird zum modernen Leibeigenen, zum Zahlsklaven degradiert. Das ist falsch und ungerecht. Und deswegen heiraten immer weniger Männer (Stichwort “Marriage Strike”).
“Biologisch betrachtet.. na gut. Das ist aber sehr komplex…Nur mal so. Was denkst du über Beeinflussung des Hormonhaushaltes (orale Kontrazeptiva, Umweltgifte?). Ich glaube, mit den männlichen und weiblichen Hirnen,….da gab es schon auch “grau”. Heißt Frauen mit weniger krassem Frauenhirn und so weiter. Und …es gibt auch Menschen mit den Chromosomensätzen X0, XXY…oder Leute mit Stoffwechselstörungen (Fehler in der Glucocorticoidsynthese, wo dann auch die Geschlechtshormone betroffen sein können.)”
Das nun ist ziemliches Blabla. Lies dir mal bitte in aller Ruhe den obigen Link zu einer Studie der Uni von West Ontario durch. Da wird klar aufgezeigt, dass männliche und weibliche Gehirne einfach anders sind, andere Fähigkeiten/Schwerpunkte haben. Sicher gibts in Einzelfällen auch Grauzonen. Es gibt in Einzelfällen auch Heinzelmänner. Aber again: that’s not the point. The *mass* matters, not some individual schlub.
Das gleiche gilt für Kontrazeptiva usw. Die sind sicherlich nicht gut. Aber die Geschlechterunterschiede sind nicht graduell, sie sind fundamental. Und deswegen ändert solcherlei *in the grand scheme of things* nischt.
“Und wieso regst du dich auf? Männer sind polygam und wollen Frauen. Na da. Und wenn die Männer bis sie 33 sind nicht total frustriert sein wollen, freut es sie, dass die Frauen wollen. Ist schon irgendwie logisch, dass dann mit 33 keine / wenige Jungfrauen mehr rumlaufen??!!”
1.) Tja, das ist eine ziemlich krude, sexistische These deinerseits. Sicher wollen Männer Frauen. Aber nur für Geschlechtsverkehr? Das ist der Knackpunkt. Männer wollen mehr als nur Sex. Die meisten Männer wollen irgendwann langfristige Beziehungen (Ehen) mit Frauen, die ihnen treu bleiben. Das ist aber immer unwahrscheinlicher, je mehr Sexualpartner eine Frau hatte.
Folglich haben Männer keinen Bock, Frauen zu heiraten, über die schon Gott und die Welt drüber gerutscht ist. Das erklärt sich eigentlich von selbst. Verstehst du’s nu? Ansonsten auf Englisch:
“Women are the gatekeepers of sex, aight. But men are the gatekeepers of *committment*. And while they *will* fuck sluts…no self respecting man will *marry* them.”
2.) Außerdem gehen die meisten Männer bei diesem “Boob Buffet” leer aus. Das hat wiederum mit weiblicher Hypergamie zu tun. Frauen reagieren auf Dominanz usw. mit “Gina Tingles”. D.h. sie empfinden Attraktion für eben die Männer, die ihnen nicht treu sein werden, nicht bei ihnen bleiben werden (die Matchos, Arschloch-Typen). Laut dem Wissenschaftler Roger F. Devlin haben in unserem derzeitigen Sexualmarkt 80% der Frauen Sex mit 20% der Männer.
Die “Nice Guys” werden in ihrer Jugend massenhaft abgelehnt, dürfen sich allerhand Quatsch anhören über “lass uns Freunde bleiben” bis zu “ich schlafe nicht mit jedem so schnell” nur um direkt danach die gute Pute mit einem Macker anbandeln zu sehen. Dieses traumatische Phänomen ist massenhaft observiert worden, diskutiert worden. Es ist ein Faktum.
Und diese Nice Guys sind es vor allem…welche mit Frauen langfristige Beziehungen wollen. Die werden aber erst für die Frauen “interessant”, nachdem sie nicht mehr jung (nicht mehr so schön) und jahrelang (jahrzehntelang) auf dem Schwanz-Karussell geritten sind. So um 33. Und es ist in der Regel auch keine wirkliche Liebe, sondern nur weibliches Kalkül. Die “Damen” wollen nun Kinder und brauchen dazu einen Idioten, der die Rechnungen, das Haus und alles sonstige zahlt. Und dann direkt nochmal zahlen darf, nach der Scheidung, ein paar Jahre später.
Verstehst du, warum die “netten Kerls” auf dieses Angebot immer weniger Bock haben?
“Ich denke man kann nicht alles auf welchen Feminismus auch immer schieben”
Auch wens dir nicht schmeckt: Der Feminismus ist *direkt* verantwortlich für den derzeitigen Sexualmarkt (Gesetz des Dschungels) sowie für die *massive* Benachteiligung und Marginalisierung der Männer in allen westlichen Gesellschaften.
“Alle haben die eine oder andere Klatsche (Bart, Mädchenmusik, Trenchcoat, …). Vielleicht sollte man sich mit sich selbst und mit dem in Welt, den man nicht ändern kann, abfinden und sich den Mensch suchen, dessen Klatsche zur eigenen passt und dafür leben, den Teil der Welt, auf den man noch Einfluss hat, besser zu machen”.
Yo Holmes. Alle haben einen an der Klatsche, das stimmt. Soweit so gut. Aber warum soll ich mich mit irgendwas einfach so abfinden? Wenn du auf derlei Bock hast…nur zu. Aber Resignation ist für mich keine Option. Ganz im Gegenteil.
Schlussendlich: Ich glaube – deiner Argumentationsstruktur wie deinem Usernamen nach – dass du eine Frau bist. Ergo profitierst du von dem derzeitigen System, allerdings nur an der Oberfläche. In Wahrheit hat der Feminismus die Frauen komplett korrumpiert, sie in krude Imitationen der übleren Art des Männlichen verwandelt (saufen, rumhuren, prollen, schlägerei usw.). Schau dir einfach mal an, wie Frauen zu Zeiten des “böööööösen” Patriarchats aussahen, wie sie sich benahmen…und kontrastiere das mit ihrem heutigen Benehmen und Aussehen.
Ich sage: Die aller meisten Frauen heutzutage wissen schon gar nicht mehr, was es bedeutet eine Frau zu sein. So total wurde ihr Gehirn gewaschen. Das ist traurig. Es liegt, indes, an euch…aus eurem Dornröschen-Schlaf aufzuwachen und diesen dämonisch-bösen Zauber Feminismus auszutreiben.
Viel Zeit bleibt euch nicht mehr. Ich gebe den westlichen Gesellschaften noch so grob…20 Jahre, dann werden die Fäkalien auf den Ventilator treffen. Es wird ab jetzt immer schlimmer werden, immer mehr ökonomische Probleme und Gewalt. Denn: Männer – und nicht Frauen – sind faktisch die Leistungsträger einer Gesellschaft. Werden Männer marginalisiert, wird es ihnen faktisch unmöglich gemacht, Familien zu haben…leisten sie immer weniger und weigern sich auch, Frauen zu beschützen (vor allem wenn irgendwelche Emanzen ihnen jahrelang die Ohren vollkrakeelt haben von wegen “wir brauchen euch nicht!”). Dadurch leidet die Wirtschaft und Gesellschaft. Es gibt weniger Kinder. Dadurch kollabiert sukzessiv das ganze System. Verschlimmert wird der ganze Schlamassel noch durch die Zuwanderung von muslimischen “Fachkräften”, die dann auch noch versorgt werden müssen, sich nicht integrieren und faktisch dabei sind, Deutschland und den Westen zu *kolonialisieren*.
Es ist – im Prinzip – wie im späten Rom (200 AD). Da gabs auch schon mal die “Emanzipation der Frau”. Danach passierte *exakt* dasselbe wie momentan: Scheidungsraten schnellten in die Höhe, die Qualität der Frauen viel ins Bodenlose, Männer wandten sich immer mehr angeekelt ab, es gab immer weniger Ehen, immer weniger Kinder = immer weniger Soldaten. Als Kompensation wurde Immigration forciert, und ausländische Söldner für das römische Heer rekrutiert. Diese Söldner, indes, waren ehemalige Barbaren von zweifelhafter Loyalität. In any case…hielt sich das System noch ne Weile und kollabierte dann, als die Barbaren (Fachkräfte) revoltierten und (zusammen mit anderen Barbaren, den Westgoten) Rom brandschatzten (400 AD).
Und alle öffentlichen Appelle von römischen Kaisern, alle Zwangsmaßnahmen (Junggesellen-Steuer usw.) nutzten….*nichts*.
Ich für meinen Teil hab mich schon lange damit abgefunden, dass es wahrscheinlich sinnlos ist, zu versuchen, euch zur Vernunft zu bringen. Ihr findet mich mit Kaiser Nero an der Schunkel-Schaukel mit nem kühlen Bier. Ich schaue zu, wie alles niederbrennt. Und ich werde euch gnadenlos auslachen, wenn euch – zu spät (i.e. 5 vor 12) – die Schuppen von den Augen fallen. Das ist kein schöner Trost, nur ein bisschen Schadenfreude. Aber ich bin sauer, weil ich seit Jahren schon mit Betonköpfen am diskutieren bin, denen Fakten und Argumente egal sind, so sie nicht in ihr kitschiges Gutmenschen-Weltbild passen.
Lieber Spannungsbogen! Sobald ich Zeit habe, werde ich dir auch gern antworten. Vorerst habe ich wirklich Wichtiges zu tun (Wehrkraftzersetzung, Ehen zerstören und sowas). Nicht so viel Angst haben, das ist offenbar ein großes Problem bei dir.
@Daniel B
“Da hat der Spannungsbogen woll ein bisschen über(ge)sponnen. Jaja, wir sind alle nur hormongesteuerte Bio-Maschinen ohne Kultur und Verstand. Alles evolutionär vorprogrammiert. Wenn diese Haltung nicht so traurig wäre, müsste ich fast lachen.”
mein lieber daniel,
ich rate dir nochmal tief durchzuatmen und die Gutmenschen-Scheuklappen abzunehmen. Dann einfach mal “Ad Hominem” googlen. Dann einfach mal nachdenken – so möglich.
Ansonsten: diskutieren heisst im allgemeinen *ARGUMENTE* zu liefern. Was bringst du außer persönlicher Diffamie und hyperbolisches Überspitzung / bewußter Misinterpretation?
Ziemlich kümmerlich dein “Kommentar”.
@Miss Mortar:
“Deine Aussagen sind auf so vielfältige Weise daneben, dass ich gar nicht weiß, wo ich mit dem Widerlegen anfangen soll.
Aber ganz offensichtlich hast du es dir mit dieser Weltsicht sehr bequem gemacht- erspart das lästige Nachdenken und Differenzieren.”
*Gähn*.
Mit dem Widerlegen fängt man gemeinhin oben an, mit dem ersten Satz. Aber ich glaube eher, du hast es dir bequem gemacht, mit deinem dümmlichen Kommentar. Derlei Geschnatter erspart nämlich das “lästige Nachdenken und Differenzieren”. Exakt.
Aber Argumente hast du wohl sowieso nicht so bieten. Schon ziemlich traurig hier.
@Domino:
1.) ” Zum Thema Instinkt: Du erkennst Männern also zum einen die Fähigkeit ab, mit Sexualität in Verbindung stehende Verhaltensweisen zu erlernen bzw. zu reflektieren oder auch zu verändern. Desweiteren führst du aus, der Attraktion lägen fast ausschließlich visuelle Elemente zu Grunde (”dicke Titten”).” Es liegt meiner Ansicht nach wohl einerseits auf der Hand, dass nicht jeder Fan einer großen Oberweite ist, zum anderen verneinst du alle Dimensionen, die interpersonell-kommunikativ ablaufen (Heißt: Die Frau muss nicht witzig sein, sie muss nichts mit dem Gegenüber gemeinsam haben… ja sie kann sogar dumm wie **** sein).”
Nein, da hast du was falsch verstanden. Als Menschen haben wir ein Bewusstsein. Das unterscheidet uns von Tieren. Aber Attraktion – männliche wie weibliche – findet im *Unterbewusstsein* statt. Männer können alle möglichen Verhaltensweisen lernen, das ist nicht die Frage. Aber trotzdem wird männliche Attraktion per se unterbewusst ausgelöst und wird vor allem durch visuelle Stimuli induziert. Deswegen schminken sich Frauen, rennen im Minirock und Stöckelschuhen umher usw.
Hierbei gibt es universelle Geschlechtsmerkmale die Frauen attraktiv machen – da sie Fruchtbarkeit implizieren (Dicke Titten, gebärfreudiges Becken usw.). Ich habe noch nie einen Mann getroffen, der fundamental divergierende Vorstellungen hatte. Frag mal ein paar Männer, ob sie tendenziell eher Frauen mit großer oder kleiner Oberweite heiß finden. Ich sage dir: 99% werden sich für ersteres entscheiden.
Ansonsten stimmt es, dass der Charakter der Frau auch zu einem gewissen Grade wichtig ist. Aber erst in der Beziehungsphase, *nicht* so sehr in der (anfänglichen) Attraktionsphase. Lass es mich so formulieren: eine Frau, die einen unglaublich heißen Körper hat aber eine total beknackte Persönlichkeit und außerdem dumm wie Brot ist…wird trotzdem kein Problem haben, jemanden zu finden, der sie beschläft. Eine Beziehung, indes, wird schon viel schwieriger sein.
Umgekehrt wird eine hässliche Frau auch mit dem tollsten Sinn für Humor und einer ausgezeichneten Persönlichkeit bei Männern mit Qualität nicht weit kommen. Das ist nicht toll, aber das ist Fakt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du das sowieso schon wusstest, bewusst oder unterbewusst…oder du bist einer dieser hässlichen Frauen und willst es daher nicht einsehen/wahrhaben.
“Nach deiner Ausführung unterscheiden sich Menschen in ihrer Wahl der Sexualpartner also kaum vom Zuchtbullen und einer Kuh. Als Mann hätte man demnach überhaupt keine Wahl, der Instinkt bootet das Hirn völlig aus. Falls das bei dir so läuft, tut es mir leid für dich. Ansonsten haben Menschen meiner Meinung nach nicht nur die Fähigkeit zum rationalen, selbstreflektierten Denken, sondern auch die zur emotionalen Bindung. Und das läuft nunmal eher über geteilte Gemeinsamkeiten und Sympathie. Und die ist nicht rein visuell determiniert. Du darfst den Aspekt, was den Menschen deiner Meinung nach vom Tier unterscheidet gerne weiter ausführen. ich bin auf deine Antwort gespannt.”
Hier machst du den Fehler, dass du die Sache absolut siehst: schwarz oder weiß. Komplette kognitive Kontrolle oder komplette, instinktive Kontrolle. Die Realität ist komplizierter. Wir haben als Menschen eine gewisse Kontrolle über unser Verhalten, allerdings ist diese Kontrolle weitaus weniger stark ausgeprägt, als gemeinhin behauptet wird. Vor allem bei Frauen, z.B., bestimmen (hypergame) Instinkte ihr Verhalten. Danach, nach dem Akt, nutzt die Frau dann ihr kognitives Bewusstsein, ihren Verstand dazu, ihr Verhalten vor sich und der Welt zu rationalisieren. Männer sind da ehrlicher vor sich selbst, mehr kongruent mit ihren Instinkten/Trieben. Dadurch sind männliche Instinkte allerdings auch weitaus einfacher einsehbar (durch andere), während weibliche Instinkte praktisch immer verschleiert werden.
In Sachen emotionale Bindung würde ich dir – im Übrigen – zustimmen. Bedenke allerdings, dass diese erst in der *Beziehungsphase* kommt. Und ich schrieb und schreibe hier über die Attraktionsphase. Instinkte spielen auch in der Beziehung eine Rolle, allerdings weitaus weniger als am Anfang.
Fazit: Es unterscheidet uns herzlich wenig von Tieren. Und da kommen wir ja auch bekanntlich her. Wir haben einen dünnen Lack von Verstand und Zivilisiertheit….und darunter brodelt das animalische Es. Deswegen gab es früher – in der zivilisierten Zeit vor dem Feminismus – so viele Regeln, welche die Sexualität regulierten. Eben weil man wusste, wie destruktiv ungebändigte sexuelle Dynamiken für die Gesellschaft waren. Seit der sexuellen Revolution…und der Dekonstruktion von gesellschaftlichen Sitten…sind wir im Prinzip dabei zu degenerieren, zurück zum Animalischen. Wie Idiocracy.
2) “Frauen orientieren sich deiner Meinung nach vor allem an Status, Preselection, Dominanz…. Aussehen spielt keine Rolle. Ganz klar, im ersten Semester standen alle Frauen auf den Professor, je dicker das Auto um so besser. Und Josef Ackermann hängt im Schlafzimmer aller Frauen.”
Deine Analyse ist mangelhaft. Ein Prof ist – strukturell – schon relativ attraktiv für Frauen, da er relativ viel Status/Prestige/Reichtum hat, das stimmt. Allerdings kommt es natürlich auch auf vorherrschenden gesellschaftlichen Normen/Gesetze an. In unserem fundamental-feministischen Land würde ein Prof gefeuert, wenn er was mit ner Studentin anfängt und erwischt wird. Stichwort: “pööööse patriarchale Ausbeutung der Frau als Sex-Objekt…blablablaaaa”.
Außerdem ist sein individuelles Verhalten ebenfalls wichtig. Wie kommst du z.B. darauf, dass ein Prof viel “Preselection” hat? Preselection bedeutet, dass er mit vielen Frauen gesehen wird, dass Frauen mit ihm anbandeln und dann untereinander erzählen, wie geil er doch im Bett ist. Ich bitte dich. Das passiert kaum. Daher hat er auch keine Preselection und ergo weniger Attraktivität.
Und Dominanz? Ein Prof? Also ich weiß ja nicht, was du so für Profs hast / ob du überhaupt schon mal mit nem Prof zu tun hattest…aber meine Erfahrung nach waren es eher ziemlich zerstreute, nette Nice Guys im höheren Alter. Also nicht jemand, der deine Gina zum tingeln bringen würde / Schmetterlinge im Bauch induziert.
Fazit: Dein Vergleich ist nicht koscher und hinkt gewaltig. Aber ich lade dich ein, generell mal die Augen aufzumachen. Es gibt *viele* ältere Männer mit dicken Autos/Status/Geld mit jüngeren Frauen. Stichwort: Sugardaddy.
3) “Männer + viele Sexualpartnerinnen = attraktiv; Frauen + viele Partner = unattraktiv (und umgekehrt). Vielleicht warst du ja auf einer Klosterschule…. wow, schon heiß die ganzen Nonnen….. und vor allem erst die in den osteuropäischen Bordellen Prämien genießenden Versicherungsvertreter mit den Premium-Bändchen: Hot!!”
Jetzt verlässt du endgültig die Sphäre des argumentativen Diskurses und gehst über in die (typisch weibliche) Methode der Schmähung: du greifst meine Motivation an (Klosterschule). Und brings ansonsten einen relativ ridikulösen Vergleich.
Aber glücklicherweise kann ich dich aufklären:
a.) Jungfrauen sind für Männer weitaus attraktiver als eine Frau mit ~767587432 Liebhabern. Das liegt an vielen Faktoren (u.A. Bindungsfähigkeit der Frau, wissenschaftlich bewiesen) und auch der evolutionsbedingten Angst von Männern, gehörnt zu werden (mother’s baby, father’s maybe). So gesehen wäre eine junge Nonne, welche aus dem Orden austritt, für den durchschnittlichen Mann wahrscheinlich attraktiver, als das durchschnittliche deutsche ‘leichte Mädchen’.
b.) Ein Versicherungsvertreter im osteuropäischen Puff ist natürlich *nicht* attraktiv. Preselection bezieht sich auf einen Mann, der Frauen in freier Manier verführen kann, also nicht dafür bezahlen muss. *Das* macht ihn für andere Frauen attraktiv(er). Warum ist das so? Antwort: Evolution. Preselection ist wichtig, weil es implizit signalisiert, dass der Mann hohen Wert hat. Wenn er keinen hohen Wert hätte, würde sich die andere Frau ja nicht für ihn interessieren. Außerdem verstärkt es die Motivation der Frau, des Manns Samen zu empfangen, da ihre Söhne dann ebenfalls gut beim “Frauen-Flüstern” sind (Verhaltensmerkmale transportieren sich mit Genen) …und sich ihre Gene somit immer weiter verbreiten.
Klingelts jetzt so langsam?
4) “Feminismus ist ein Problem …. in deinem Kopf: Denn genau so wie du aus deinem sozialdarwinistischen, biodeterministischen Weltbild nicht rauskommst, scheinst du zunehmend Probleme zu haben, einen geeigneten Menschen zu finden, der mit deinem Weltbild kongruent geht. Deshalb sprichst du auch vom Einsturz der tragenden Säulen eben dieses.”
*RÜLPS*.
Das ist ein wahrhaft dämlicher Paragraph, ein neues Tief für dich. Nicht nur streitest du komplett ab, dass der Feminismus problematische Aspekte hat…sondern argumentierst dann ausschließlich mit persönlichen Angriffen / Schmähung. Peinlich…fast so borniert wie Daniel A und die komische Miss.
Was den Rest betrifft: Lol. Vielleicht kannst du ja mal – sachlich – ein paar Takte erzählen über die tollen Dinger in Marakesh und das Matriarchat in West-Sumatra. Bin sehr gespannt, was du dazu zu sagen hast.
Vielleicht kannst du mir dabei auch erklären, warum es in der ganzen Menschheitsgeschichte *keine einzige* matriarchale Hochkultur gab (Hochkultur = organisierte, überregional ausstrahlende Kultur wie z.B. China, die Azteken, die Römer, Indien usw.).
Warum waren alle erfolgreichen Kulturen samt und sonders Patriarchate? Kannst du mir das erklären? Und wenn Geschlechterrollen nur “sozial konstruiert sind” wie kommt es dann, dass völlig verschiedene, abgeschottete Kulturen wie z.B. die Azteken und Inder faktisch dieselben Geschlechterrollen haben?
Und spar dir zukünftig deine Schmäh-Sprache. Die bringt dir hier gar nichts. Sie ist nur peinlich, weil sie offenlegt, wie wenig du fähig bist, effektiv zu argumentieren.
warum ist das ganze eigentlich in diese abstruse (nicht zum Thema passende) Ehedebatte abgerutscht?
Warum müssen die Kommentare immer Romanumfänge annehmen?
Ging es nicht eigentlich um neue und alte Geschlechterbilder (vs. Biogrundkurs)?
Ist es überhaupt zielführend einen Sündenbock auszumachen (z.B. DEN Feminismus, da wird noch im Singular gedacht), wenn doch alles schon so ist, was DIE Masse (in DEM Westen) ja anscheinend auch wollte?
Und weiterhin finde ich es schade, dass selbst Spannungsbogen wenig “nachdenkt und differenziert”, wenn andere Meinungen als “Geschnatter” und “dümmlich” abgetan werden. Auch das trägt nicht viel zur Debatte der Sache bei.
@form: wann wurde denn ein Rollenbild je komplett akzeptiert (,wenn beide auf gleicher Augenhöhe versuchen miteinander zu sprechen)?
Lieber Spannungsbogen,
was möchtest du der werten LeserInnenschaft mit diesen Worten denn nun GENAU mitteilen?
Ich schreibe das Wörtchen mal GROSS, weil ich mich anhand der gewählten Bestandteile dieses bedenklichen Buchstabenkonglomerats auf unbekanntem Terrain befinde, will meinen:
ich check deinen Text nicht. Muss ich nochmal würfeln?
Ist das deine Abrechnungsunterschrift an DEN Feminismus?
Alles welkt, zergeht & die Sonne verdunkelt sich weil vor allem schlaue Frauen (& auch Männer) Bewegung in starre Systemlichkeiten gebracht haben & beständig bringen?
Erklärst du dir deine dich umgebende Welt mit ihren Gesellschaften, den in ihr lebenden Menschen tatsächlich anhand von Auszügen aus lamen amerikanischen Wild-West-Studienergebnissen?
Die Masse machts, nicht das einzelne Individuum. Is klar.
Bevor mir die Hutschnur hochgeht abschließend:
“Das glaubst du wohl selbst nicht” & bin mir aber sowas von sicher:
das tust du wohl.
Gute Besserung auf diesem Wege! Auch gesundheitlich.
@ Spannungsbogen
Die zwei Leute vor mir schrieben in etwa das, was ich auch schreiben wollte. Sooo viel Text und mit welcher Aussage??
Zu dem “Die Masse machts” muss ich aber dennoch was loswerden. Scheinbar bist du Hobby-Wissenschaftler…
Die Masse ist meiner Meinung nach nicht gleich… sonst bräuchten wir keine Statistik um zu sagen was signifikant ist und was nicht und so weiter. Es gibt bei vielen vielen an Individuen messbaren Sachen Unterschiede.. Und.. In der Wissenschaft, die du ja scheinbar so gern magst, geht es im Übrigen auch nicht darum, DIE für immer geltende Wahrheit zu finden sondern:
„Forscher sind in der Zusammenarbeit wie im Wettbewerb aufeinander angewiesen. Sie können nicht erfolgreich sein, wenn sie einander – und ihren Vorgängern, sogar ihren Konkurrenten – nicht vertrauen können. ‚Wissenschaftlich … überholt zu werden, ist … nicht nur unser aller Schicksal, sondern unser aller Zweck. Wir können nicht arbeiten, ohne zu hoffen, dass andere weiter kommen werden als wir.’“ (DFG 1998, Max Weber zitierend)
Den letzten Satz kann man auch auf die Entwicklung von Gesellschaften übertragen, finde ich. Es geht um Weiterentwicklung.
Wenn du mal wieder wissenschaftlich recherchieren willst, schau zum Beispiel hier nach:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/
Viele Grüße!
@Olympe (eine Frau!)
“Und weiterhin finde ich es schade, dass selbst Spannungsbogen wenig “nachdenkt und differenziert”, wenn andere Meinungen als “Geschnatter” und “dümmlich” abgetan werden. Auch das trägt nicht viel zur Debatte der Sache bei.”
Wenn eine bornierte Ohnegliederin mich mit einem Kommentar persönlich angreift, der a.) bar jedweder Argumente und b.) einen arroganten Gouvernanten-Tenor hat…dann hab ich das recht, in gleicher Form zu antworten (siehe kategorischer Imperativ).
Das ist nur fair und absolut gleichberechtigt. Sie schickt mir ne Breitseite Hirn-Käse und kriegt daraufhin postwendend ne Kannonade Camembert zurück. Vielleicht lernt sie was daraus und ist nächstes mal fähig, sich sachlich-rational zu äußern (was ich allerdings bezweifle). Falls nicht wird es mir ein Vergnügen sein, sie erneut zu züchtigen.
@Frau Beat:
“was möchtest du der werten LeserInnenschaft mit diesen Worten denn nun GENAU mitteilen?
Ich schreibe das Wörtchen mal GROSS, weil ich mich anhand der gewählten Bestandteile dieses bedenklichen Buchstabenkonglomerats auf unbekanntem Terrain befinde, will meinen:
ich check deinen Text nicht. Muss ich nochmal würfeln?
Ist das deine Abrechnungsunterschrift an DEN Feminismus?”
Naja, ich hab ursprünglich mit meinem ersten Kommentar Form erklären wollen, warum er es vergessen kann, dass wir jemals aus unseren Geschlechterrollen rauskommen – eben weil sie *nicht* gesellschaftlich konstruiert sondern biologisch determiniert sind.
Nach meinem ersten Kommentar gabs denn relativ viele hysterisch-hyperventilierende Reaktionen von mehreren rüstigen wie äußerst entrüsteten Mädelz (so wie du jetzt gerade). Es gab viele Ad Hominems, Schmähsprache, Verzerrungen und allerhand kuriose Vergleiche. Das ist für mich nichts neues, das ist total berechenbar, weil das die Form ist, in welcher 99.9% aller Frauen “diskutieren” (und schrägerweise auch scheinbar der “Künstler” form, obgleich ein Mann?).
Ich habe versucht, diese Kommentare einzeln und systematisch zu beantworten. Leider kann man hier Zitate scheinbar nicht in kursiv setzen, was das Format natürlich unübersichtlich macht.
Ich bezwecke hierbei eigentlich gar nichts, außer mich über euch zu amüsieren und meine rhetorisch-analytische Muskulatur zu trainieren. Ich bezweifle, dass ihr was daraus lernen werdet. Ihr Frauen und formen habt hierfür einfach allesamt zuviele Bretter vor den Kopf genagelt. Falls es, indes, doch einen Lerneffekt gibt, dann ist das ein unerwarteter Bonus und somit hochgradig erfreulich.
“Alles welkt, zergeht & die Sonne verdunkelt sich weil vor allem schlaue Frauen (& auch Männer) Bewegung in starre Systemlichkeiten gebracht haben & beständig bringen?
Erklärst du dir deine dich umgebende Welt mit ihren Gesellschaften, den in ihr lebenden Menschen tatsächlich anhand von Auszügen aus lamen amerikanischen Wild-West-Studienergebnissen?
Die Masse machts, nicht das einzelne Individuum. Is klar.”
Ich erkläre mir die Welt durch Denken, Reflexion und Analyse von Erfahrungen und dem Studieren von wissenschaftlichen Texten, wie dem oben verlinkten.
Wie erklärst du dir deine Welt? Mit deinem Unterleib? “Fühlst” du einfach, was real ist, aufgrund deiner “weiblichen Intuition”?
Und Wild-West-Studienergebnisse sind unendlich viel besser als *keine* Studienergebnisse. Weil: einmal mehr “diskutierst” du auf weiblich….heisst…greifst mich/die Wissenschaft usw an, anstatt *eigene* Argumente/Studien whatever zu bringen. Das ist schwach.
Und die Masse machts tatsächlich. Hörche mal, Kindchen:
Stell dir vor, du bist auf einer Gartenparty umgeben von Zombies. 90% um dich herum….ist halbverfault am geiern und hat ernsthaft vor, dich zu beissen und verspeisen. 10% sind noch keine Zombies und wollen eigentlich nur gechillt mit dir plaudern. Du kannst jetzt a.) sagen, dass wir nicht generalisieren dürfen, weil es ja auch Ausnahmen gibt und das Individuum und sowieso….tralalalalalalaaaaa…bis die Zombies deinem Genöhle ein Ende setzen (danke). Oder b.) anerkennen, dass das, was die Mehrheit (Masse) macht, eben doch relevant ist und dich schleunigst vom Acker machen.
Your choice, bubba.
“Bevor mir die Hutschnur hochgeht abschließend:
“Das glaubst du wohl selbst nicht” & bin mir aber sowas von sicher:
das tust du wohl.
Gute Besserung auf diesem Wege! Auch gesundheitlich.”
Hahaha, jetzt mal ganz locker die Lenden lüften. Hyperbolisch ab-dietern bekommt deinem Blutdruck schlecht.
Und, ja, ich bin überzeugt von dem, was ich schrieb. Ich habe hierzu Argumente, Studien, Zitate und alles mögliche sonstige geliefert. Was hast du geliefert? Gemecker, Gezeter und sonst *absolut* nischt.
So gesehen glaube ich eher, dass du dich mal über deine (mentale) Gesundheit informieren solltest. Kleiner Tipp am Rande: eine Frau, die ihre Emotionen unter Kontrolle bringt, schafft, was die wenigsten Trullas schaffen: rationales, kritisches Reflektieren und Argumentieren.
Probiers mal aus, dann ist vielleicht auch Logik kein Fremdwort mehr für dich…
@wo/man:
Zunächst mal vielen dank für Deinen höflich-sachlichen Umgangston. Du hast als einzige hier sachlich und ohne Diffamie argumentiert. Dafür gebührt Dir mein Respekt und Dank.
“Die Masse ist meiner Meinung nach nicht gleich… sonst bräuchten wir keine Statistik um zu sagen was signifikant ist und was nicht und so weiter. Es gibt bei vielen vielen an Individuen messbaren Sachen Unterschiede.”
Ich habe nirgendwo behauptet, dass eine Gesellschaft ein monolitischer Block ist, in welchem alle exakt dasselbe machen. Und ich räume ein, dass es Ausnahmen gibt.
Dennoch macht Generalisieren Sinn, es wird nur (aufgrund politischer Erwägungen) ständig verboten.
Wenn eine spezifisches Verhaltensmuster immer wieder auftaucht, nicht nur subjektiv von dir selbst beobachtet….sondern auch von vielen anderen….in wissenschaftlichen Studien bewiesen und quantifiziert und und und.
Dann finde ich sollte man dieses Verhaltensmuster akzeptieren, benennen und wahrnehmen. Heißt dass, dass sich *alle* so verhalten? Nein. Es gibt wie gesagt Ausnahmen. Aber dennoch ist für eine Gesellschaft relevant, was die überwältigende Masse macht und (vergleichsweise) egal, was individuelle Ausnahmen/Subgruppen machen.
Verstehst Du?
Und, sicher. Mein Schrieb ist (noch) nicht Gottes Wort. Ich selbst lese ständig neue Dinge, diskutiere Sie mit Männern wie mit Frauen.
Hier in den USA sind manche Frauen nämlich schon weitaus weiter, als in Deutschland. Was vielleicht daran liegt, dass der Feminismus hier *noch* tollwütiger ist, und Männer mittlerweile systematisch zu Menschen zweiter Klasse degradiert werden. Und die ersten Frauen sehen das und wachen auf (weil sie selber darunter leiden, da immer weniger Männer heiraten und sie somit keinen Ehemann mehr finden).
Aber in Deutschland…gibt es doch auch schon wirklich üble Signale. Lest doch einfach mal, was Achim Wittmann passiert ist. Er wurde einer Vergewaltigung falschbezichtigt und saß 5 Jahre unschuldig im Knast. Oder Harry Wörz. Oder Kachelmann.
‘False Rape’ ist einer der übelsten Waffen im Arsenal böser Frauen, derzeit. Und möglich ist das nur wegen der misandrischen Gesellschaftsform, die wir derzeit haben.
Oder macht euch schlau über die Scheidungsgesetze, die Männer massiv benachteiligen, sie von ihren Kindern trennen usw.
Oder liest mal in eurem Grundgesetz nach: Artikel 4, Abschnitt 4:
“Niemand darf aufgrund seines Geschlechtes bevorzugt oder benachteiligt werden.”
Dann fragt euch, was eine Quote ist. Eine Quote ist eklatante Bevorzugung eines Geschlechts und Benachteiligung eines anderen. Eine Quote verstößt also flagrant gegen euer Grundgesetz. Und das scheint in ‘Schland niemanden wirklich zu stören. Ziemlich krank das.
Ein letzter Punkt noch:
1.) Der Feminismus hat die Frauen darauf gepolt, Karriere zu machen um unabhängig zu werden, aight? Dadurch studieren immer mehr Frauen, lernen neue Dinge, wunderbar, und machen in ihren 20er Jahren Karriere.
Aber habt ihr Frauen euch mal schlau gemacht über eure eigene Fruchtbarkeit? Wisst ihr z.B., dass eure Fruchtbarkeit ab 28 stark fällt und in euren 30ern es immer schwierig wird, ein Kind zu empfangen…und das Risiko steigt, dass selbiges Kind gesundheitliche Probleme haben wird?
Denkt mal drüber nach: Ihr verschwendet eure besten Jahre in irgendwelchen dämlichen Büros wo ihr größtenteils langweilige, tranige Office-Fummeleien betreibt….und kauft euch Schnickschnack und tolle Taschen und Gedöns….und dann irgendwann kurz vor knapp, wenns schon beinahe zu spät ist…stellt ihr fest, dass ihr Kinder wollt.
Dann fängt das Wimmern an. Wo sind die “guten Männer” geblieben? Weil: es findet sich halt oftmals kein Mann mehr, der dumm genug ist, sich auf das Va Banque-Spiel Heirat einzulassen.
Und schuld daran seid ihr selbst. Weil ihr habt Alice Schwarzer, Germaine Greer, Simone de Beauvoire und all die anderen Hexen gefeiert. *Ihr* habt ihr Wertesystem, ihr Dogma verinnerlicht. Und jetzt seid ihr unglücklich…tja…und größtenteils unfähig aus eurer Programmierung rauszukommen.
How will this end?
In fire…
@Spannungsbogen: Ich hab mir kürzlich auch Wissen angegooglet. Es ging um die Bedeutung des Begriffs “tl;dr”.
Mensch, ich hab erst kürzlich deinen Leserbrief von vor 12 Jahren zum Sturm der Polizei auf Germannsweiler gelesen. Du warst mal so ein Freiheitskämpfer, das war viel schöner.
So, ich beschäftige mich jetzt mal weiter damit, unfähig zu sein, aus meiner Programmierung rauszukommen und gleichzeitig aus der Art zu schlagen, weil meine Männlichkeit es mir dann irgendwie doch erlaubt. Selfhacking nennt sich das.
By the way: Dein Tonfall ist äußerst aggressiv, das tut auch dir selbst bestimmt nicht gut. Wenn auch ein paar köstliche Beleidigungen dabei sind. Ich werde mir Mühe geben, das Wort “Ohneglieder” in meinen Wortschatz aufzunehmen.
@Olympe: Ich habe dir gestern geantwortet, der Kommentar verschwand irgendwie. Ich weiß das gar nicht so sehr, gab es denn im Mittelalter schon Feminismus? Ich hätte jetzt gedacht, dass es da zumindest in Westeuropa schon große (einseitige) Einigkeit gab, wo der feste Platz eines Mannes und der einer Frau zu sein hatte.
u.a. an unseren Lieblingsadressaten “Spannungsbogen”:
Biologische Determination und der soziale Umgang damit lässt sich an der Debatte nachverfolgen, die immer intensiver über Intersexualität geführt wird, sowohl auf der Ebene der Argumentation und den Schwierigkeiten im Umgang wenn binäre Oppositionen aufweichen (http://www.zeit.de/2012/03/M-Intersex-Streitgespraech) aber auch an den grausamen Auswirkungen für die Menschen mit “abnormalem Defekt”. Da wäre also schon mal eine erste Grauzone. Und Homosexualität, Transssexualität, historische und geographische Entwicklung und Verteilung von Geschlechterrollen und die enormen Anstrengungen die unternommen werden müssen, um diese aufrecht zu erhalten. Und das ist erst der Anfang. Dann kann doch kein Mensch mehr von vollständiger biologischer Determination von Geschlechterrollen sprechen, der sich damit ernsthaft und tiefgehend damit auseinander gesetzt hat.
Natürlich gibt es biologische Voraussetzungen, die man nicht weg reden kann. Das ist aber nur eine Seite. Dann gibt es auch noch schöne Messwerte wie IQ, den man wiederum nutzen kann um irgendwelche anderen Kategorien zu rechtfertigen. Biologisches Geschlecht und IQ sollten aber keinem Menschen seinen Lebensweg verbauen und Schicksale zerstören (klingt pathetisch, ist aber so). Und da kann man doch als vernunftbegabtes Wesen mindestens mal auf der diskursiven Ebene gegensteuern.
Das tut „Spannungsbogen“ ja auch aber eben in die entgegengesetzte Richtung, u.a. mit Angstrethorik und obskuren historischen Beispielen ["Es ist – im Prinzip – wie im späten Rom (200 AD). Da gabs auch schon mal die “Emanzipation der Frau”. Danach passierte *exakt* dasselbe wie momentan". So was ist im Umgang mit scheinbare bedrohlichen gesellschaftlichen Veränderungen und dem „Anderen“ ein bewährtes rhetorisches Mittel. (vgl. bspw. "Race Suicide" Th.Roosevelt)] aber auch mit einer extrem sexistischen Sprache (das macht es nicht einfacher jemanden in einer Debatte um Geschlechterrollen ernstzunehmen).
@form:
“Ich hab mir kürzlich auch Wissen angegooglet. Es ging um die Bedeutung des Begriffs “tl;dr”.
“tl;dr” = too long; didn’t read.
Yo das finde ich super von dir Form, dass du so freimütig einräumst, dass du zu faul bist, die Kommentare anderer Leute zu lesen und somit nicht qualifiziert bist, mitzudiskutieren. Respekt vor deiner Ehrlichkeit.
Wahrscheinlich kommt auch daher deine relativ einfältige Interpretation meiner Kommentare hier:
“So, ich beschäftige mich jetzt mal weiter damit, unfähig zu sein, aus meiner Programmierung rauszukommen und gleichzeitig aus der Art zu schlagen, weil meine Männlichkeit es mir dann irgendwie doch erlaubt. Selfhacking nennt sich das.”
Res ipsa locquitor.
“Mensch, ich hab erst kürzlich deinen Leserbrief von vor 12 Jahren zum Sturm der Polizei auf Germannsweiler gelesen. Du warst mal so ein Freiheitskämpfer, das war viel schöner.”
Hä? Ich soll was wann wo gemacht haben? Freiheitskämpfer? Alter, ich bin Deutsch-Amerikaner…vor 12 Jahren war ich noch nicht mal in ‘Schland. Keine Ahnung, was mit dir geht, man.
“By the way: Dein Tonfall ist äußerst aggressiv, das tut auch dir selbst bestimmt nicht gut. Wenn auch ein paar köstliche Beleidigungen dabei sind. Ich werde mir Mühe geben, das Wort “Ohneglieder” in meinen Wortschatz aufzunehmen.”
Wie putzig. *Mein* Tonfall ist aggressiv? Was ist denn mit dem Tonfall der anderen hier? Also ich hab sachlich begonnen und diskutiere mit jedem weiterhin sachlich, der mit mir sachlich diskutiert. Wer mir aber dumm kommt (direkte oder indirekte/implizite Seitenhiebe) kriegt halt eine adequate Retourkutsche.
Das ist Symmetrie. Ein symmetrischer Spannungsbogen eben. Ein KANTig-erquickliches Equilibrium, dass sich gewaschen hat.
@Hä:
Danke für deine sachliche Antwort.
“Da wäre also schon mal eine erste Grauzone. Und Homosexualität, Transssexualität, historische und geographische Entwicklung und Verteilung von Geschlechterrollen und die enormen Anstrengungen die unternommen werden müssen, um diese aufrecht zu erhalten. Und das ist erst der Anfang. Dann kann doch kein Mensch mehr von vollständiger biologischer Determination von Geschlechterrollen sprechen, der sich damit ernsthaft und tiefgehend damit auseinander gesetzt hat.”
Zunächst: Homosexualität, Transsexualität und andere Grauzonen stelle ich nach wie vor nicht in Abrede. Aber wie ich schon anderen erklärte: sie waren nie der ‘Mainstream’ und sind es auch heute nicht. Also sind sie per definitionem eine Subgruppe, eine Ausnahme. Und die existieren, klar. Aber die Masse entscheidet, die Masse ist relevant. Und die Masse ist nicht homosexuell oder transsexuell.
Und *enorme Anstrengungen müssen unternommen werden, um Geschlechterrollen aufrecht zu erhalten*? Wohl kaum. Ich würde sagen das Gegenteil ist der Fall. Seit 40 Jahren schon gibt es einen zunehmend enormen, radikalen Eingriff in unsere Gesellschaft, ein massives Programm der Geschlechterrollen-Veränderung (Stichwort: Gendermainstreaming). Aber selbst heute noch sind die Geschlechterrollen fundamental intakt. Das ist in der Arbeits-, Familien-, und Sexualsphäre ersichtlich.
a.) Arbeitswelt: Nach wie vor arbeiten weitaus mehr Männer als Frauen hauptberuflich. Nach wie vor leisten Männer – statistisch gesehen – weitaus mehr als Frauen (bezahlte, unbezahlte Überstunden, weniger Fehlstunden z.B.). Sobald Kinder da sind…verstärkt sich der Trend in Richtung klassischer Rollenteilung. So gehen Frauen die Kinder haben oft nur noch in Teilzeit arbeiten usw. Außerdem sind Männer nach wie vor absolut führend in allen technischen Feldern, machen praktisch alle Erfindungen usw. Wie erklärst du dir das?
b.) Familienwelt: Nach wie vor wird die Frau als das primäre Elternteil angesehen (ersichtlich z.B. im absolut männerbenachteiligenden Scheidungsrecht). Frauen kriegen praktisch in allen Streitfällen das Sorgerecht, weil auch hier noch das ‘klassische Rollenmodell’ intakt ist. Und nach wie vor gibt es nur eine kleine Minderheit von ‘Stay At Home Dads’. Ergo by and large auch hier noch immer die klassischen Rollen.
c.) Sexualsphäre: Hier ist es eigentlich am offensichtlichsten, dass die feministische Reprogrammierung größtenteils unerfolgreich war. Der sensible, frauenverstehende ‘Nice Guy’ ist nämlich ein feministisches Produkt. Feministen sagten den Männern: Ihr müsst Frauen respektieren, nett sein, einfühlsam blablabla ad nauseum. Aber merkwürdigerweise bandeln so viele Frauen auch heute noch mit ‘Bad Boys’ (Matchos) an, die nach wie vor die klassisch-maskuline Geschlechterrolle verkörpern. Wie erklärst du dir das?
Außerdem: Wenn diese Geschlechterrollen so schwierig und nur mit enormen Aufwand erschaffbar sind, wie erklärst du dir dann, dass diese Rollen praktisch die Default-Geschlechterrollen sind? Wie erklärst du dir, dass räumlich völlig von einander isolierte Kulturen wie Inder und Azteken faktisch praktisch dieselben Geschlechterrollen haben? Wie erklärst du dir, dass *alle* erfolgreichen Kulturen Patriarchate waren…und kein Matriarchat je über die Schwelle eines primitiven Stammes hinaus kam?
Ich sag dir warum: Ein Patriarchat reguliert Sexualität, bändigt männliche Polygamie und weibliche Hypergamie und setzt Monogamie durch. Dadurch gibt es sexuelle Gerechtigkeit (ein Mann – eine Frau). Dadurch gibt es gesellschaftliche Stabilität, sozialen Frieden, klar definierte Geschlechterrollen und ein gesundes, organisch wachsendes Volk. Und Männer – die primären Leistungsträger einer Gesellschaft – sind bereit, weitaus mehr zu arbeiten, wenn sie Weib und Kind haben, als wenn sie alleine sind. Durch ihre Familie haben sie einen ’stake’ in der Gesellschaft…und geben Gas. Dadurch – in toto – wiederum…prosperiert ein Patriarchat, wächst und wird größer.
Ein Matriarchat, hingegen, ist von seiner Struktur her instabil, gewalttätig und stagnierend. Warum? Weil in einem Matriarchat – faktisch – Polygamie herrscht. Männer konkurrieren – oftmals gewalttätig – mit anderen Männern und die Gewinner werden mit Sex belohnt (durch die Frauen, wie im Tierreich). Dadurch haben einige wenige Männer disproportional viele Geschlechtspartner und die breite Masse geht leer aus. Roger F. Devlin schreibt darüber (in ‘Sexual Utopia In Power’). Laut Devlin haben in einer solchen Gesellschaft 20% der Männer Sex mit 80% der Frauen. Die restigen 80% der Männer kämpfen um die unteren 20% der Frauen…und 60% der Männer gehen komplett leer aus und pflanzen sich nicht fort. Die ‘verlierenden’ 60% sind verständlicherweise nicht besonder produktiv, leisten wenig und sind oftmals ziemlich destruktiv. Ergo gibt es in einem Matriarchat weniger Nahrung, weniger Leistung, dadurch weniger Kinder, mehr Konflikt und weitaus weniger Wachstumspotential.
Die Ur-Gesellschaft der Menschen war wohl tatsächlich ein Matriarchat. Also der primitivste Modus, den wir hatten. Praktisch kaum mehr als Tiere, gings hier ziemlich animalisch und brutal zu. Dann irgendwann gabs die ersten *Religionen* (hier siehst du den Wert von Religionen), welche ein patriarchales, monogames System durchsetzten. Die Kulturen, die dies taten, wuchsen weitaus schneller als die anderen Kulturen und verdrängten/eroberten diese. Sie setzten sich im darwinistischen Ringen durch.
“Natürlich gibt es biologische Voraussetzungen, die man nicht weg reden kann. Das ist aber nur eine Seite. Dann gibt es auch noch schöne Messwerte wie IQ, den man wiederum nutzen kann um irgendwelche anderen Kategorien zu rechtfertigen. Biologisches Geschlecht und IQ sollten aber keinem Menschen seinen Lebensweg verbauen und Schicksale zerstören (klingt pathetisch, ist aber so). Und da kann man doch als vernunftbegabtes Wesen mindestens mal auf der diskursiven Ebene gegensteuern.”
Damit hab ich so rein prinzipiell kein Problem. Also Freiheit für alle. Aber das ist das Gegenteil vom Feminismus mit seinen ganzen Sonderregeln, Doppel-Standards, Quoten und sonstigem Krücken damit die Frauen dann “gleich” sein können. Die Frauen sollen sich gefälligst im ehrlichen Wettbewerb behaupten. Und wenn sie das nicht können, eben wegen ihrer biologisch determinierten Rolle, dann haben sie m.E.n. nicht das Recht, uns Männer zu zwingen, sie künstlich aufs Podest zu hieven.
“Das tut „Spannungsbogen“ ja auch aber eben in die entgegengesetzte Richtung, u.a. mit Angstrethorik und obskuren historischen Beispielen ["Es ist – im Prinzip – wie im späten Rom (200 AD). Da gabs auch schon mal die “Emanzipation der Frau”. Danach passierte *exakt* dasselbe wie momentan". So was ist im Umgang mit scheinbare bedrohlichen gesellschaftlichen Veränderungen und dem „Anderen“ ein bewährtes rhetorisches Mittel. (vgl. bspw. "Race Suicide" Th.Roosevelt)]…”
Ich hab dir eben die Struktur des Matriarchats erklärt. Kannst du jetzt nicht sehen, dass wir genau dorthin trendieren momentan, im Westen? Seit wann ist die Familie am zerbröseln? Seit wann ist das Bevölkerungswachstum am Fallen? Seit wann gibts millionen von Singles auf der einen Seite und immer mehr ‘Playa’, ‘Bad Boys’, ‘Douchebags’ usw. auf der anderen (Stichwort: Pickup)? Seit wann haben die ökonomischen Probleme des Westens – in toto – immer größere Dimensionen angenommen?
Ich sag dir seit wann: Seit der (marxistischen) 2.Welle des Feminismus (1970er Jahre), der 68er (sexuellen) Revolution und der subsequenten Dekonstruktion aller gesellschaftlicher Sitten. Es kommen natürlich noch andere Faktoren hinzu, die unsere derzeitige Malaise bedingen wie z.B. Peak Oil, Globalisierung, Denationalisierung usw. aber dennoch: die Primär-Pathologie, die schlimmste Seuche…die wir derzeit haben…ist und bleibt der Feminismus. Weil der Feminismus eben *nicht* Gleichberechtigung zum Ziel hat…sondern ein faschistisches, ‘female-supremacist’ Matriarchat.
Und wenn du mit wachem Verstand dir einfach mal die Scheidungsraten usw….die fundamentalen Fakten anschaust….dann kannst du mir wohl kaum mehr erzählen, dass unsere Gesellschaft gesund ist.
Ich lobe dein Engagement ein weiteres Mal ausdrücklich! Auch dass du uns die Welt erklärst, wunderbar. Weiter so. Wir sind aber halt schon kulturmarxistisch kaputtgemacht, wir sind verloren. Vielleicht musst du woanders die Ehe retten.
Addendum:
Religionen spielten bei der Kreierung von patriarchalen Hochkulturen eine herausragende Rolle. Und es ist auch hierbei kein Zufall, dass praktisch alle Hochkulturen & Religionen monogame Strukturen hatten (Buddhismus, Hinduismus, (antiker) Polytheismus, Taoismus, Konfuzianismus und Christentum).
Der Islam ist hierbei ein Spezialfall. Der Islam ist ein polygames Patriarchat. Das ist – m.E.n. – einer der Gründe für die immanente Gewalttätigkeit des Islams: Es gibt viele Männer die leer ausgehen und deswegen frustriert und unzufrieden…gewaltbereit sind. Denkt einfach mal daran, was den Terroristen versprochen wird (40 Jungfrauen im Himmel). Capiche?
Außerdem ist das Wachstumspotential des Islams weitaus niedriger als das von anderen Kulturen / Religionen: Der Islam *braucht* Krieg, damit die leer ausgegangenen Männer entweder sterben oder aber sich via des Konfliktes Frauen beschaffen.
Denkt an die Blütezeit des Islams: ~1000 AD. Da hatten sie gerade fast den ganzen (ehemals christlichen) Nahen Osten und Spanien erobert. Dann blühten sie kurzfristig, aufgrund ihrer brutalen Unterwerfung und Ausbeutung dieser eroberten Kulturen.
Seit sie aber nicht mehr expandieren (können), stagnieren sie komplett…aufgrund ihrem verkrusteten Dogmatismus und ihrer Gesellschaftsform.
Quellen (sehr lesenswert):
Sir Charles Unwin (1934): “Sex and Culture”
Roger F. Devlin (2009): “Sexual Utopia In Power”
Was ist groß und grau? – ein Irrelefant.
@ spannungsbogen
Was machst du eigentlich im realen Leben und wo triffst du denn deine ganzen Beispiele?
Ich arbeite in einer wissenschaftlichen Einrichtung. Viele meiner Arbeitskolleginnen und -Kollegen haben Kinder und auch Patchworkfamilien mitunter. Ich sehe da kein Problem mit der “Karriere”. Ist sicher nicht immer einfach zu kombinieren, aber wo ein Wille ist, ist ein Weg. Beziehungsweise sehe ich die Probleme definitiv nicht in der Frau. (Kitas..)
Vielleicht ist es ja den Männern/ Vätern auch langweilig in ihren Büros beim mit Office spielen, und der neue A4 ist auch nur kurz eine Ablenkung….vielleicht wäre ja die Vaterrolle mal eine Abwechslung…
Ich sehe dein Problem irgendwie nicht. Das “Gut”, “Böse”, “Mann”, “Frau”, “Feminismus” etc Ding interessiert mich einfach irgendwie gar nicht. Ich sehe mich in erster Linie als Mensch (als Frau natürlich schon auch), gehe arbeiten, ins Kino, Joggen und was weiß ich, verfolge meine privaten und beruflichen Ziele.
Eigentlich ist es schade um die Zeit, in der ich mich mit, in meinen Augen destruktiven, Sachen beschäftige, wie mit dir Frauen und Männerbilder/rollen zu diskutieren, zumindest über Tage hinweg. Scheinbar macht es dir einfach Spaß, aus Prinzip dagegen zu sein. Anders kann ich mir das irgendwie nicht erklären. Aus welchem Grund auch immer nimmst du das ganze Thema und wahrscheinlich auch dich selbst viel zu ernst, finde ich.
So oder so. Ganz egal wie wir es finden. Die Pille wurde erfunden.. ;o und das Frauenwahlrecht in Deutschland / im sogenannten Westen eingeführt. Die Selbstbilder der Frauen sind sicher Gausskurvenmäßig verteilt. Von Hausfrau, über “mir egal” bis “Emanze”. Sicherlich ist eine für dich dabei.
Noch etwas…hat damit nichts zu tun, aber sollte man immer mal im Auge behalten…Kennst du wen, der bald sterben muss?? Krebs oder so? Wie ist das für dich? Oder, wie fühlt es sich an, an Leuten, die offensichtlich Angehörige von Schwerstpflegefällen sind, vorbei zugehen. Im Park oder so…
Ich finde, wir sollten alle froh sein, dass wir gesund sind (hoffentlich) und uns um die Dinge kümmern die wirklich wichtig sind…Es gibt Ernährungsprobleme zu lösen, Krankheiten zu heilen, einen Kontinent aus Plastik, verschmutztes Trinkwasser, Kinderarbeit… oder auch Lieder und Bücher zu schreiben, Bilder zu malen, Häuser und Schulen zu bauen,… Familien gründen natürlich auch
Also, alles Gute dir, spannungsbogen.
@Wo/man:
“Was machst du eigentlich im realen Leben und wo triffst du denn deine ganzen Beispiele?”
Ich bin Akademiker. Allerdings nicht in dem Bereich, über welchen ich schrieb. Darüber informiere ich mich privat. Ich habe viele Erfahrungen mit westlichen Frauen (auch deutschen Frauen) gesammelt und sie mit meinen Erfahrungen mit Frauen aus anderen Teilen der Welt (z.B. Brasilien, Mexiko) verglichen. Ich habe hierbei festgestellt, dass mir Frauen außerhalb des Westens weitaus mehr gefallen, da sie herzlicher, natürlicher, bescheidener, unverkrampfter und vor allem *weiblicher* drauf sind.
Ich habe mit vielen Männern gesprochen, denen schlimme Dinge durch westliche Frauen widerfahren sind (z.B. Scheidungs-Abripp, Falschbezichtigung einer Vergewaltigung u.A.).
Viele dieser Männer hatten auch komplett die Lust auf deutsche Frauen verloren und es zog sie gleichsam in die Ferne.
Dadurch schlussfolgerte ich, dass Frauen im Westen durch den Feminismus korrumpiert und ‘maskulinisiert’ wurden, während Männer im Kern (und Seele) stark beschädigt und ‘feminisiert’ wurden.
“Ich arbeite in einer wissenschaftlichen Einrichtung. Viele meiner Arbeitskolleginnen und -Kollegen haben Kinder und auch Patchworkfamilien mitunter. Ich sehe da kein Problem mit der “Karriere”. Ist sicher nicht immer einfach zu kombinieren, aber wo ein Wille ist, ist ein Weg. Beziehungsweise sehe ich die Probleme definitiv nicht in der Frau. (Kitas..)
Vielleicht ist es ja den Männern/ Vätern auch langweilig in ihren Büros beim mit Office spielen, und der neue A4 ist auch nur kurz eine Ablenkung….vielleicht wäre ja die Vaterrolle mal eine Abwechslung…”
Yo, das ist legeré. Ich nehme an, dein Job ist für eine *staatliche* wissenschaftliche Einrichtung? Falls ja, sollte dir klar sein, dass der öffentliche Sektor nicht wirklich zählt. Weil: er muss nicht im Wettbewerb bestehen. Also kann er sich allerhand Luxus (Mutterschutz, Freimonate usw.) leisten. Das können die meisten Firmen in der Wirtschaft sich auf Dauer aber eben *nicht* leisten. Viele machens momentan. Aber wart mal ab, wie das auf Dauer weitergeht. Der Westen kollabiert Schritt für Schritt. Das kannste gerade in jeder Zeitung lesen.
Und Männer in die traditionell weibliche Domäne? Ich hab da ziemliche Zweifel. Derlei ist komplett unvereinbar mit der Hypergamie-Theorie. D.h. wenn wir diese akzeptieren, dann wird das nicht klappen, mit den Männern an den Herd. Was schade ist. Persönlich hätte ich überhaupt kein Problem damit, die Frau schuften zu lassen. “Selbstverwirklichug” usw. Wir Männer haben euch Frauen ja auch jahrtausendelang verköstigt, so gesehen wär das nur fair. Aber dass es funktionieren wird….glaube ich kaum.
“Eigentlich ist es schade um die Zeit, in der ich mich mit, in meinen Augen destruktiven, Sachen beschäftige, wie mit dir Frauen und Männerbilder/rollen zu diskutieren, zumindest über Tage hinweg. Scheinbar macht es dir einfach Spaß, aus Prinzip dagegen zu sein. Anders kann ich mir das irgendwie nicht erklären. Aus welchem Grund auch immer nimmst du das ganze Thema und wahrscheinlich auch dich selbst viel zu ernst, finde ich.”
Tja, warum beschäftigst du dich dann damit? Ich meine…niemand zwingt dich, hier Kommentare zu lesen / zu schreiben. Das ist schon deine eigene Entscheidung, oder? Und es macht mir Spaß zu diskutieren, jawohl. Aus Prinzip bin ich prinzipiell recht prinzipiell. In dieser Sache aber…hab ich eigentlich doch recht ausführlich erklärt, was mir am Status Quo nicht behagt.
Und, ja, dieses Thema nehme ich ernst. Weil ich ein Mann bin. Ein Mitglied. Und wenn ich beobachte wie meine Rechte immer weiter ausgehöhlt werden, wie ich immer mehr – aufgrund meines Geschlechtes – in der Gesellschaft marginalisiert werden, zum Bürger 2. Klasse degradiert…dann ist das einfach kein Witz mehr für mich..
Für eine komplette und ausführliche Auflistung der vielfältigen Benachteiligungen von Männern in Deutschland siehe hier:
http://wikimannia.org/M%C3%A4nnerbenachteiligung
“So oder so. Ganz egal wie wir es finden. Die Pille wurde erfunden.. ;o und das Frauenwahlrecht in Deutschland / im sogenannten Westen eingeführt. Die Selbstbilder der Frauen sind sicher Gausskurvenmäßig verteilt. Von Hausfrau, über “mir egal” bis “Emanze”. Sicherlich ist eine für dich dabei.”
Aye, das ist wahrlich wahr. Die Pille ist da und sie ist mächtig. Aber noch faszinierender finde ich, dass es demnächst auch eine Pille für den Mann geben wird. Darauf freue ich mich schon. Keine “ooooops, Schatz ich hab die Pille “vergessen”" – Schwangerschaften mehr. Das wird uns Männer strategisch ungemein stärken.
Hier weitere Info diesbezüglich von ner US-Mänerrechtler-Website (da hab ichs selbst gelesen, auf Englisch):
http://umslopogaas.wordpress.com/2011/12/16/feminisms-stalingrad-the-male-contraceptive-pill/
Und danke schön für deine Gauss-Berechnung. Aber mir reichen meine Erfahrungen mit deutschen Frauen. Ich benötige keine weiteren mehr und lehne daher dankend ab.
“Noch etwas…hat damit nichts zu tun, aber sollte man immer mal im Auge behalten…Kennst du wen, der bald sterben muss?? Krebs oder so? Wie ist das für dich? Oder, wie fühlt es sich an, an Leuten, die offensichtlich Angehörige von Schwerstpflegefällen sind, vorbei zugehen. Im Park oder so…”
Öhm, nö ich kenne derzeit glücklicherweise niemanden, der bald sterben muss. Derlei zu erleben würde mir auch keinen Spaß machen. Ich verstehe allerdings nicht so ganz, worauf du hinaus willst…?
“Ich finde, wir sollten alle froh sein, dass wir gesund sind (hoffentlich) und uns um die Dinge kümmern die wirklich wichtig sind…Es gibt Ernährungsprobleme zu lösen, Krankheiten zu heilen, einen Kontinent aus Plastik, verschmutztes Trinkwasser, Kinderarbeit… oder auch Lieder und Bücher zu schreiben, Bilder zu malen, Häuser und Schulen zu bauen,… Familien gründen natürlich auch”
Yo das sind auch Probleme, die angepackt werden sollten. Ist halt insgesamt ne ziemlich problematische Ära, heute. Aber nur, weil dir der Feminismus und seine Konsequenzen egal sind…heißt das nicht viel. Sieh, du bist ne Frau. Du siehst die Gegenwart aus der Perspektive einer Frau. Und für Frauen gibts ja auch überall Bevorzugung, Gedöns, Quote usw. Da fällt es leicht zu sagen, alles ist sahne…
“Also, alles Gute dir, spannungsbogen.”
Gleichfalls alles Gute.
Das Schöne ist ja, dass wir uns jetzt gar nicht mal mehr die Mühe machen müssen, Sexismus, Biologismus, Gartennazitum en masse, Angstfanatismus generell und Rassismus im Speziellen (siehe dein Kommentar hier: http://bit.ly/Ax1CaS) mühsam zusammenzutragen, das hast alles du schon übernommen. Außerdem erhöhen solche Kommentare natürlich auch den Unterhaltungsfaktor der ganzen Diskussion. Und Gutmenschlichkeit ist auch etwas fürs Zwerchfell, vielen Dank also für deinen Beitrag. Für dich selbst wiederhole ich mein ernstgemeintes Beileid, ich glaube mein Leben macht mehr Spaß als deines und du hättest es gar selbst in der Hand, wären da nicht diese verflixten Kulturmarxisten.
Für die mitlesenden Interessierten: Ja, es gibt auch tatsächlich wissenschaftliche, seriöse Quellen zu all dem, was Spannungsbogen da thematisch anspricht und wir werden uns möglichst schnell darum kümmern, die in einem weiteren Aufguss auch mal bereitzustellen. Auch wenn es natürlich müßig ist, muss man offensichtlich manchmal doch ganz grundsätzlich darauf eingehen.
Für einen ersten Einstieg gibt es auf Englisch hier feministisches Basiswissen, das zur Thematik mal einen Einblick gibt. Auch wenn Gutmenschlichkeit natürlich nicht nur Feminismus bedeutet, sondern genauso anerkennt, dass es genügend Fälle gibt, in denen Frauen beweisen, dass sie genauso dumm sein können, wie es die Männer fast immer schon sind:
http://finallyfeminism101.wordpress.com/
Ein kleines feministisches Lexikon auf Deutsch:
http://maedchenmannschaft.net/das-feministische-lexikon/
Generell lohnt sich das Stöbern bei der Mädchenmannschaft, auch wenn ich nicht alle Beiträge tätowieren würde, sind doch die allermeisten interessant und richtig.
Ansonsten einfach mal genauer hinschauen und beispielsweise alles, was Kristina Schröder sagt, umdrehen.
@spannungsbogen
“Wie putzig. *Mein* Tonfall ist aggressiv? Was ist denn mit dem Tonfall der anderen hier? Also ich hab sachlich begonnen und diskutiere mit jedem weiterhin sachlich, der mit mir sachlich diskutiert. Wer mir aber dumm kommt (direkte oder indirekte/implizite Seitenhiebe) kriegt halt eine adequate Retourkutsche.
Das ist Symmetrie. Ein symmetrischer Spannungsbogen eben. Ein KANTig-erquickliches Equilibrium, dass sich gewaschen hat.”
“Wenn eine bornierte Ohnegliederin mich mit einem Kommentar persönlich angreift, der a.) bar jedweder Argumente und b.) einen arroganten Gouvernanten-Tenor hat…dann hab ich das recht, in gleicher Form zu antworten (siehe kategorischer Imperativ).”
Egal in welchem Fach Du Akademiker bist, in Philosophie schon einmal nicht. Wer den kategorischen Infinitiv als “wie du mir, so ich dir” übersetzt, kann vermutlich auch Silvester – und Apolloraketen nicht auseinanderhalten – oder Männlein und Weiblein. Beim kategorischen Infinitiv geht es eben nicht um ein völlig primitives Verhaltensmuster, das sich am Verhalten anderer orientiert und damit eigenes Fehlverhalten mit deren Fehlverhalten erklärt. Das wäre eher eine Form von “Auge um Auge, Zahn um Zahn”. Hatte man im Codex Hammurapi schon ungefähr 1800 v.Chr.. Wenn der Deinem Verhaltensleitbild entspricht, habe ich für Dich wenig Verständnis.
Kant möchte eigentlich ein Verhaltensmuster anhand universeller Maxime – zum Überprüfen musst du jetzt nicht in die Philo-Bib der nächsten Universität rennen. Google hilft auch schon.
“Ich erkläre mir die Welt durch Denken, Reflexion und Analyse”. Gute Idee, aber dann bitte konsequent. Zu der ganzen Diskussion, und dem was Du sonst hier von Dir gibst, möchste ich gar nichts sagen. Sich aber auf eine höhere Stufe stellen – mit völlig falscher, ja sogar nicht dümmlicher, sondern dummer Begründun – und trotzdem wie eine Drecksschleuder andere zu beleidigen – auch wenn sie Dich beleidigt haben – ist keine starke Leistung.
Liebe Grüße an alle.
Grüße an spannungsbogen
@Zett: kategorischer Imperativ…. aber ganz geil das so zu benutzen, mal sehen wie lange es dauert bis es eine r merkt.
und hier nochmal ein Nachruf an die Schmerzensmänner aus der Taz:
http://www.taz.de/Ein-Hoch-auf-die-neue-Unuebersichtlichkeit-/!86685/