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Spenden für Haiti

Spenden für HaitiMatthew Marek/American Red Cross

Ich mach es kurz:

Spenden nur fürs Gewissen = nicht super, aber hey, vielleicht rettet es zehn Leben. Und wo ist das Problem dabei, ein Gewissen zu haben?

Spenden aus Mitmenschlichkeit = umso besser.

Nicht spenden, weil wir arbeiten hier voll hart und außerdem wollen die sowieso immer nur unser Geld und es ändert ja doch nichts = nicht so schlau. Es sterben Menschen. Jetzt, gerade in diesem Augenblick.

Und jaaa, wie plötzlich Unternehmen, die jahrzehntelang Tausende Angestellte ausgebeutet haben, plötzlich auf sozial machen. Und wie die Medien das Thema ausschlachten. Jaja. Nichtsdestotrotz kann man erst mal den Teil, den man eben zum Beispiel aus Deutschland beitragen kann, auch beitragen. Sei es Geld, seien es nur zehn Euro oder sei es die Aufmerksamkeit und das Nachfragen bei den zuständigen Stellen.

Torch, selbst halber Haitianer, hier und Wyclef Jeans Organisation “Yele Haiti” hier. So denn noch jemand irgendwie eine Motivation braucht.

Die bisher für mich beste Aktion läuft auf Spreeblick, dort wird sich auch später noch damit beschäftigt, was genau mit dem Geld passiert. Ich kann jetzt nicht diktatorisch entscheiden und es ist spät in der Nacht, aber FICKO wird auch spenden.

Und für die, die es nicht so richtig mitbekommen haben:

Zeit online

Youtube

Und ein kleiner Einblick in die Geschichte Haitis. Des Staates, der als erster in der Geschichte die Sklaverei abschaffte, bis sie Napoleon wieder gewalttätig einführte von ehemaligen Sklaven regiert wurde und danach zweihundert Jahre lang dafür bluten musste.


Macht mit.

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3 Responses to “Spenden für Haiti”
  1. zoo.tv zoo.tv sagt:

    http://blogs.reuters.com/felix-salmon/2010/01/15/dont-give-money-to-haiti/

    @ YOU!! _____ , If the headline is all you read, then you’re missing the point.

  2. form form sagt:

    Ja, aber lies dir doch den Text selbst mal durch und bring die Argumente auf den Punkt. Die passen nicht, da wir nicht einfach Geld über Haiti abwerfen, sondern dem Spreeblick-Anker spenden, welcher sich, wie hier http://www.spreeblick.com/2010/01/18/podcast-sonderausgabe-interview-mit-thilo-reichenbach-von-der-aktion-deutschland-hilft/ auch darum kümmert, was mit dem Geld passiert. Zu viel Hilfe ist nicht kontraproduktiv. Nicht, wenn statt nur zehn zwölf Leute nicht verdursten.

  3. die ersten meldungen zu haiti waren über vermisste hilfsorganisationsmitglieder – die waren schon da und werden auch bleiben. umso besser find ich die spreeblick-aktion, bin mir sicher, dass die dran bleiben!

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