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Warum muss man seine Stimme “abgeben”?

Warum muss man seine Stimme “abgeben”?

Früher war es nicht möglich alle Menschen für jede Entscheidung zusammen kommen zu lassen. Aber ist das heute immer noch der Fall? Über das Internet wäre es heute möglich, jeden in Echtzeit zu befragen. Und da kommen wir zum eigentlichen Problem: nicht jeder will zu Allem befragt werden. Die Meisten sind meistens froh, dass sie Ihre Stimme abgeben können. Aber nicht immer.

Warum muss man seine Stimme “abgeben”?

Viel demokratischer wäre es doch, wenn man sie behalten oder “verleihen” könnte.

Unser Vorschlag: Followcracy

Jeder darf bei jeder Abstimmung direkt entscheiden (über seinen Bürgerlogin). Er kann aber auch Vertreter ernennen (und jederzeit ändern), die seine Stimme abgeben oder an ihre Vertreter weiter reichen dürfen. Durch dieses Weiterreichen von Stimmen wird ermöglicht: 1. dass man jeden wählen kann 2. die Menschen, denen viele direkt und indirekt vertrauen, haben mehr Stimmen.

Finanzierung

In diesem System werden nicht mehr Parteien finanziert, sondern einzelne Leute nach ihren abgegebenen Stimmen bezahlt. z.B. mit 1/10 Cent pro Stimme. Jemand der nur seine Stimme abgibt bekommt dann bei 60 Abstimmungen im Monat 6 Cent. Jemand der aber 100.000 Stimmen pro Abstimmung beisteuert hat mit 6.000€ genug Sicherheit um Profipolitiker zu werden. Wir laden jeden ein, diese und weitere Ideen zu diskutieren.

Wie kann man das Wahlsystem demokratischer machen?

thehack.org

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3 Responses to “Warum muss man seine Stimme “abgeben”?”
  1. form form sagt:

    Meinst du nicht, dass man dadurch die Unmündigkeit der Bürger noch verschärfen würde? Ich will nicht wissen, wem die Menschen eigentlich alles so vertrauen. Dieter Bohlen ist, je nach Umfrage, ein Idol der deutschen Jugend.
    Ich halte das Prinzip der einen Stimme pro Mensch schon für eine Errungenschaft.
    Die Abhängigkeit von Parteien ist ein anderes Problem, da stimme ich eher zu. Mit dem jetzigen System schließen sich jedenfalls unbequeme Quergänger mit vernünftigen Überzeugungen selbst aus.

  2. Brecht2.0 Brecht2.0 sagt:

    Bohlen als Idol der Jugend dieses Landes, kann ich mir sehr schwer vorstellen!
    Hört sich stark nach einer BILD-Umfrage an…

  3. form form sagt:

    Ja, deshalb schrub ich auch “Je nach Umfrage”. Ich find sie gerade nicht mehr, aber es gab vor Jahren mal eine Umfrage, die behauptet hat, Bohlen werde als Vorbild gesehen. Wer die bezahlt hat, weiß ich nicht, aber namean!?

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